Andritz: Analysten sehen Ergebnisrückgang

6. August 2009, 15:26
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Wien - Die Analysten heimischer Banken sehen für die am Freitag anstehenden Ergebnisse zum ersten Halbjahr bei dem Anlagenbauer Andritz Rückgänge bei allen wichtigen Unternehmenszahlen. Beim Umsatz sehen die Experten der Raiffeisen Centrobank (RCB), der Erste Group und der UniCredit durchschnittlich einen Wert von 1.537 Mio. Euro. Dies stellt einen Rückgang von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert dar.

In der APA-Konsenus-Schätzung prognostizieren die Experten unterm Strich einen Periodenüberschuss von 50,3 Mio. Euro und somit einen Rückgang von 27,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Analysten der UniCredit sehen ein starkes Geschäft im Segment Hydro, auf der Gegenseite wird im Pulp and Paper-Bereich nur eine schwache Geschäftsentwicklung erwartet. Bedingt durch die schwache Kapazitätsauslastung wird weiters ein Rückgang der EBITDA- und EBIT-Margen auf 7,2 Prozent bzw. 5,4 Prozent vorausgesagt. Daneben wären die UniCredit-Spezialisten von negativen Einmaleffekten - zum Beispiel durch Restrukturierungskosten - nicht sonderlich überrascht.

Ähnlich lauten auch die Prognosen der RCB-Analysten und der Spezialisten der Erste Group. Neben der von der UniCredit gesehenen Entwicklung verweisen die RCB-Experten in ihrem Ausblick auf die Andritz-Ergebnisse auf einen negativen Trend bei den Auftragseingängen im Segment Metals. Auch die Spezialisten der Erste Group rechnen mit einer guten Auftragslage und Geschäftsentwicklung im Segment Hydro, während die Segmente Metals und Pulp and Paper im Minus gesehen werden. (APA)

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