Laut und wild: Hools auf Ecstasy

6. August 2009, 10:00
  • Inhalte des ballesterer Nr. 44 (August 2009) - Ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel:

SCHWERPUNKT: FUSSBALL & DROGEN

BIER, PILLEN UND SPORTZIGARETTENEin Matchbesuch zwischen Gruppendynamik und Kontrollverlust
 
»FAST AUSSCHLIESSLICH ALKOHOL«Rausch- und Fankultur in Österreichs Stadien
 
TROCKENLEGUNGTony Adams' Weg von Sauftouren zu Theaterbesuchen

TSCHICKER, TRANKLER, KIFFER UND KOKSERSpieler, Trainer und ihre Lieblingsdrogen
außerdem im neuen ballesterer:

KEINER FÜR DIE SCHICKIMICKIKSV-Trainer Werner Gregoritsch im Interview

AUFSTEIGBARViennas Richard Strohmayer ist zu Hause angekommen
 
OHNE FANS UND OHNE FÜHRERDie Demokratische Volksrepublik Korea fährt alleine zur WM
 
DER DON-Ø -EFFEKTFC Københavns Erfolg aus der Retorte
 
»PÉREZ VERKAUFT EINE ILLUSION«Guardian-Korrespondent Sid Lowe über die spanische Liga-Lage
 
EISERN UNIONBerliner Fans als Hilfsarbeiter beim Stadionbau
 
TRUMPF-ASS GEGEN FUSSBALLKONZERNEIn Hamburg konstituierte sich Europas Fanvertretung
 
SCHLAFENDE RITTER UND PICKNICKERCracovias Vorsänger erklären die neue Popularität ihres Vereins
 
VERPATZTES JUBILÄUMUngebetene Partygäste vermiesen den Ultras des SAK 1914 den 95er
 
BAROMETERBecks, Bullen und Bernhard
 
DR. PENNWIESERVom Blitz getroffen
 
SINNREICHLahme Flügel: Red-Bulls Geldvernichtung
 
GROUNDHOPPING - TESTSPIEL SPECIALLiverpool, Arsenal, Napoli und 1860 zu Gast in Österreich
 
    foto: ballesterer

    Inhalte des ballesterer Nr. 44 (August 2009) - Ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel:


    SCHWERPUNKT: FUSSBALL & DROGEN


    BIER, PILLEN UND SPORTZIGARETTEN
    Ein Matchbesuch zwischen Gruppendynamik und Kontrollverlust

     

    »FAST AUSSCHLIESSLICH ALKOHOL«
    Rausch- und Fankultur in Österreichs Stadien

     

    TROCKENLEGUNG
    Tony Adams' Weg von Sauftouren zu Theaterbesuchen


    TSCHICKER, TRANKLER, KIFFER UND KOKSER
    Spieler, Trainer und ihre Lieblingsdrogen


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    Berliner Fans als Hilfsarbeiter beim Stadionbau

     

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    VERPATZTES JUBILÄUM
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    BAROMETER
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    Vom Blitz getroffen

     

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  • Cass Pennant: »Als die Jungen der Firm anfingen zu den Partys zu gehen, runzelten die Älteren eher die Stirn.«
    foto: ballesterer

    Cass Pennant: »Als die Jungen der Firm anfingen zu den Partys zu gehen, runzelten die Älteren eher die Stirn.«

  • Danny Brown: »Du gehst ins Stadion, trinkst, singst und kämpfst. Am Abend schmeißt du ein bis zwei Pillen, und die ganze Aggression ist wie verflogen.«
    foto: ballesterer

    Danny Brown: »Du gehst ins Stadion, trinkst, singst und kämpfst. Am Abend schmeißt du ein bis zwei Pillen, und die ganze Aggression ist wie verflogen.«

  • Mark Chester: »Als später dann die Firms mit 50 bis 60 Leuten bei den Raves aufkreuzten, war es mit dem Spaß vorbei.«
    foto: ballesterer

    Mark Chester: »Als später dann die Firms mit 50 bis 60 Leuten bei den Raves aufkreuzten, war es mit dem Spaß vorbei.«

Im Mutterland der Subkulturen ver­einten sich in den späten 1980ern zwei Stiefkinder der britischen Ge­sellschaft zu einer spannenden Mischung

In den 80ern krachte es auf der Insel gewaltig. Mit dem Aufschwung der elektronischen Musik hielt die Rave-Kultur Einzug in den Clubs Großbritanniens, und der landesweite Lärmpegel stieg unumgänglich. Anfangs von der Kunst-Avantgarde initiiert, beanspruchte die jugendliche Masse den neuen Musiktrend schon bald für sich. Neben den offiziellen Austragungsorten zogen vor allem die illegalen Varianten in stillgelegten Fabriken und Lagerhallen den Unmut der breiten Öffentlichkeit auf sich. »Zu laut, zu spät, zu wild«, lautete das Urteil abseits des Partyvolkes, und schon bald sprengten Polizeikommandos die Partys ohne Lizenz. Den staatlichen Spielverderbern ging es dabei weniger um das Interieur einer ehemaligen Maschinenfabrik oder die Nachtruhe der Anrainer, sondern vielmehr darum, einen Nebeneffekt der neuen Spaßgeneration einzugrenzen. Denn mit den Beats kamen auch die Pillen. 

Die neue synthetische Droge Ecstasy schlug zum Ausklang der Achtziger ein wie eine Bombe. Im Gegensatz zu anderen Rauschmitteln wie LSD oder Heroin wussten die bunten Tabletten vor allem durch ihre Club-Tauglichkeit zu überzeugen. Schnell fanden die Raver heraus, dass es sich zu den mindestens 120 Beats pro Minute mit Ecstasy noch besser tanzen lässt. Die neue Droge etablierte sich schnell in der Szene, und die Partys fungierten immer mehr als Hauptbezugsquelle und Umschlagplatz für potenzielle Konsumenten und Dealer. Grund genug, die Aufmerksamkeit von Margaret Thatchers langem Arm auf sich zu ziehen. 

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der »Eisernen Lady« eine ganz andere Subkultur gehöriges Kopfzerbrechen bereitet, denn in und um Großbritanniens Fußballstadien war es nicht minder »laut« und »wild«. Die Blütezeit der »Football Casuals« zog eine Welle der Gewalt rund um den britischen Fußball nach sich und fand ihren Höhepunkt in der Tragödie im Heysel-Stadion 1985. Spätestens zu diesem Zeitpunkt gingen die Behörden in rigoroser Weise gegen die Hooligans vor, um dem Problem Herr zu werden. Eine Katastrophe (Hillsborough) und einen Report (Taylor) später schienen die Pläne zur Umstrukturierung der britischen Fanlandschaft Früchte zu tragen. Mit der Abschaffung von Stehplätzen, der damit einhergehenden Erhöhung der Kartenpreise und einem mächtigen Videoüberwachungsapparat wurden die einstigen Probleme und ihre Protagonisten von der Bildfläche verdrängt.

Der Widerstand der Alten

Die Casuals der ersten Generation sind inzwischen erwachsen geworden, und manche von ihnen schreiben Bücher. Beim jeweiligen Verlag der Kategorie »Hard Men-Non Fiction« zugeordnet, bewegen sich die literarischen Aufarbeitungen der ehemaligen Hooligans zumeist irgendwo zwischen Legitimation und Verherrlichung der (eigenen) wilden Vergangenheit. Die Anzahl der Publikationen spricht für den Erfolg bei den Lesern. Abseits der verschiedenen Blickwinkel auf Straßenschlachten taucht in den Büchern im Hinblick auf den Niedergang der Casuals immer wieder eine Konstante auf: Neben der verschärften Gangart der Regierung Thatcher sei besonders der Einfluss der Rave-Kultur maßgeblich für den Rückgang der Gewalt gewesen. Das erscheint auf den ersten Blick unlogisch, ist doch die musikalische Untermalung der Rave-Partys alles andere als beruhigender Natur. Doch wer Rave sagt, meint auch Ecstasy.

Hauptbestandteil der bunten Pillen ist das Amphetamin MDMA (3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin), das beim Konsumenten neben Ausgelassenheit vor allem ein gesteigertes Sympathiegefühl gegenüber anderen verursacht und daher als Partydroge noch immer weit verbreitet ist. Was sich nach einem Patentrezept gegen das Hooligan-Gemüt anhört, begeisterte Studenten bildnerischer Künste gleichermaßen wie die Boxer aus der Kurve. Für die Subkultur-Hopper, die es am Wochenende nach dem obligatorischen Matchbesuch zu den Raves zog, war die Faszination des Neuen und Hippen zugleich Fluch und Segen. Denn Widerstand gab es vor allem aus den eigenen Reihen. »Als die Jungen der Firm anfingen zu den Partys zu gehen, runzelten die Älteren eher die Stirn. Die Hardcore-Hooligans der 70er Jahre hatten Angst, dass der Umgang mit der Rave-Szene die Jungen verweichlichen und das Ansehen der Firm darunter leiden würde«, weiß Cass Pennant von kurveninternen Streitigkeiten bei West Hams berüchtigter Hooligan-Firm ICF zu berichten. »Doch die Wachablöse hatte schon längst stattgefunden, und die Jungen waren gemeinsam mit den 80ies-Casuals die treibende Kraft bei der Inter City Firm. Die Älteren mussten wohl oder übel mitziehen.« Pennant war zu den Hochzeiten der Hooligan- und Casual-Bewegung eine zentrale Figur beim erlebnisorientierten Anhang der Hammers aus London. Nach seiner aktiven Zeit machte er seine damalige Leidenschaft zum Beruf und gilt heute als bekanntestes Aushängeschild der britischen »Hooliteraten«. Gegenüber dem ballesterer unterstreicht Pennant die überraschend schwierige Beziehung zwischen Hooligans und Drogen: »Die Fußballszene rühmte sich bis in die 80er damit, drogenfrei zu sein. Einmal abgesehen von Speed waren Drogen wie Cannabis oder Heroin lange ein absolutes No-Go unter den Fans. Wenn es in der Firm bekannt wurde, dass du Drogen nimmst, wurde sofort an deiner Zuverlässigkeit gezweifelt. Die Raves waren die erste große Überschneidung zwischen der Fußball- und der Drogenszene.«

Casual-Alltag

Vom Ausgangspunkt London verbreitete sich das Rave-Fieber schnell auf der ganzen Insel und zog immer mehr Lads zum Tanz in die ehemaligen Fabrikhallen. Und zur Party ging man üblicherweise mit anderen Mitgliedern der Firm. Nachdem sich die neue Spaßgesellschaft einen Status erarbeitet hatte und an Popularität gewann, bot sich dem neutralen Betrachter ein unglaubliches Bild: Mit von Ecstasy geweiteten Pupillen machten die ansonsten erbittertsten Feinde Arm in Arm die Nacht zum Tag. Die Rivalitäten wurden zumindest für den jeweiligen Abend zur Seite geschoben. So sprangen in London, laut Cass Pennant, die Firms von Arsenal und Chelsea als erste auf den »Rave Train«. Dass sich die Erzrivalen nicht auch am Abend nach den Spielen die Köpfe einschlugen, lag neben der harmonisierenden Wirkung der Pillen an den hierarchischen Strukturen der Hooligan-Gruppierungen. Wenn sich die einflussreichen »Top-Boys« die Hände gaben, zogen die anderen mit.
Aus den Friedensabkommen wurden mit der Zeit Geschäftsbeziehungen. Die ursprünglichen Feinde erkannten das finanzielle Potenzial der jungen Bewegung, begannen gemeinsam Raves zu veranstalten und stellten kampferprobte Kollegen als Securities zu Verfügung. Andy Swallow von West Ham und Danny Harrison von Millwall verdienen noch heute ihr Geld als Co-Veranstalter von legalen Raves.

Auch Englands zweitgrößte Stadt Birmingham musste nicht lange auf den »Rave Train« warten. Danny Brown, Autor von »Villains« und ehemaliger Aston-Villa-Hooligan, bestätigt den Mythos des harmonischen Zusammenfeierns: »Das war schon eine verrückte Situation. Unser Tagesablauf am Spieltag sah damals so aus: Du stehst in der Früh auf, ziehst dir deine Adidas-, Lacoste- oder Fila-Sachen an und triffst dich mit deinen Jungs. Du trinkst, singst und kämpfst. Dann geht es ins Stadion, wo du wieder trinkst, singst und kämpfst. In den Clubs am Abend schmeißt du ein bis zwei Pillen, und die ganze Aggression des Tages ist wie verflogen. Ich habe Kontrahenten von anderen Firms getroffen, und die Stimmung war wirklich gut.« Das typische Casual-Wochenende wurde so um einen Programmpunkt erweitert. Auf Auswärtsfahrt galt es neben den besten Treffpunkten mit gegnerischen Firms auch nach dem nächstgelegenen Rave Ausschau zu halten.

Zu sechst in Coventry

Hooligans und Rave hatten sich gefunden und passten offenbar zusammen wie die Faust aufs Auge. Doch die harmonische Beziehung hatte ein Ablaufdatum. Gegen Ende der 80er fanden sich nicht mehr wie anfänglich 200 sondern oft 2.000 Besucher bei den Events ein, und die Szene drohte aus dem Ruder zu laufen. Auch die enge Verbundenheit zu den erlebnisorientierten Fußballfans brachte nunmehr Probleme mit sich, weil oft mehrere große Firms denselben Rave frequentierten. Die Territorialkämpfe der Fußballstadien hatten die Clubs und Lagerhallen erreicht und mit ihnen kehrten wieder alte, rivalisierende Muster ein. Mark Chester, ehemaliger Stoke-City-Lad, erinnert sich: »Als später dann die Firms mit 50 bis 60 Leuten bei diesen Veranstaltungen aufkreuzten, war es mit dem Spaß vorbei.« Der Verlust der Exklusivität der frühen Jahre bewegte viele Casuals dazu, dem Rave endgültig den Rücken zu kehren. »Du konntest nicht mehr zu fünft oder sechst einfach so nach Coventry oder Birmingham auf einen Rave fahren. Wenn du den Fußball-Background hattest und dich die Leute dort kannten, dann konnte es richtig schmutzig werden«, erzählt Chester.
Nach jahrelangem Beschnuppern und einer intensiven Kurzehe gingen die beiden Subkulturen also wieder getrennte Wege. Was blieb, waren die Drogen. In Hooligan-Kreisen wurde Ecstasy zwar durch zweckdienlichere Substanzen wie Kokain oder Speed schon bald der Rang abgelaufen, der Einfluss auf die Gewaltbereitschaft der Casual-Bewegung kann den bunten Pillen aber nicht abgestritten werden. Die heutige Situation in Sachen Fußballfans und Drogen in Großbritannien ist für Mark Chester bedrückend: »Die Situation im Moment ist wirklich, wirklich düster.« 

In einem Punkt sind sich die drei ehemaligen Problemfans jedoch einig: Ecstasy hatte zwar die Haltung der Fans untereinander verändert, die Leidenschaft für den Fußball und den Verein blieb jedoch unangetastet. Keiner aus ihrem Umfeld sei durch die Rave-Kultur oder Ecstasy vom Fußball abgerückt. (Andreas Hagenauer & Clemens Zavarsky)

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In Österreich nennt man das

Gabber ^

und ich dachte

XTC sei zum Liebe machen gedacht, und nicht um sich in die Fresse zu hauen?
Aber wahrscheinlich sind Hooligans nur so abgewrackte Köpfe, dass selbst Liebeschemie nix mehr nutzt;)

"Nachdem sich die neue Spaßgesellschaft einen Status erarbeitet hatte und an Popularität gewann, bot sich dem neutralen Betrachter ein unglaubliches Bild: Mit von Ecstasy geweiteten Pupillen machten die ansonsten erbittertsten Feinde Arm in Arm die Nacht zum Tag. Die Rivalitäten wurden zumindest für den jeweiligen Abend zur Seite geschoben."

lesen schützt vor schwachsinnigen kommentaren.

ok, da habe ich was überlesen,...

zum thema

beim heimspiel gegen Novi Sad gabs folgendes Transparent

Gegen Familienerlebnis - Pro Gewalt und Pyro

wenn man von frau F. dauernd in diese ecke gedrängt wird als fußballfan, neigt man halt dazu solche transparente aufzuhängen.

Gewalt

nein, aber Pyro finde ich lächerlich; in jedem Stadion der Welt gehört dies dazu, jeder zeigt Bilder davon, wenn er gute Stimmung zeigen will; verletzt wurde dadurch auch niemand ernsthaft.....

ich kann absolut nichts positives an erwachsenen menschen finden, die ihren lebensinhalt aus dem adrenalin ziehen, das durch ihren körper fetzt, wenns zu einer mit kindlicher vorfreude erwarteten konfrontation kommt. auch wenn sie "richtige hooligans" mit codex blahblah sind. mmn erbärmlich, etwas, dass ein erwachsener mann zwischen 14 und 18 abgelegt haben sollte. mir eigentlich auch schnuppe, wenn sich diese gruppen gegenseitig die schädln einhaun, sind ohnehin für nichts anderes zu gebrauchen.
das problem ist halt, dass der rattenschwanz an b-fans auch kuttenträger der falschen farbe oder überhaupt unbeteiligte niedertögeln. also: hands off e. zuerst in die pappm treten und nachher chemische haberer. dümmer gehts nicht mehr.

also

solange die unter sich bleiben, finde ich es in Ordnung;
Und dies ist auch meist so, Unbeteiligte werden fast nie behelligt, ja bekommen das gar nicht richtig mit, weil dies ja oft abseits des Spiels passiert....

jaja

gar nichts bekommen sie mit die unbeteiligten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kata... von_Heysel

also ich habe mal vor jahrzehnten hooligans in action erlebt

wir sind in einem stadion nach match ende runter über die stiege und plötzlich wurde von hinten massiv gestoßen obwohl ich 1.90 bin und sicher 100kg damals hatte war ich total hilflos wie jeder andere in der menge. so ähnlich stelle ich mir den druck durch eine lawine vor.

es war ungefähr jene situation wie im heysel stadion.

die ersten leute sind gestürzt und gabs schon tränen, schreihe chaos und angst.


irgendwie gelang es dann den leuten hinten mit einsatz von fans und der polizei den druck wieder wegzukriegen. gab einige verletzte und geschockte.

fazit: ich finde nichts witziges an hooligans und schließlich möchte man als normaler mensch vielleicht auch mal mit frau und kind zusehen gehen.

mal abgesehen das ich glaube das niemand hier auch nur annähernd nen hool erkennen würde wenn er vor ihm steht, würde mich doch interessieren wann und welches spiel das war.

ich kann (und konnte) mit meinem sohn zum fussball gehen und mit ihm ist mir so etwas noch nie passiert. andererseits würde ich ich nie auf die idee kommen mit ihm zum nachtslalom nach schladming zu fahren. sieht man doch im TV das dort lauter besoffene und mit bengalen um sich schwenkende prolls die zielgruppe sind.

hooligans

sind cool!

nur die echten;

damit mein ich die, die gern andren hools in die fresse haun weils eben so is. mit codex etc.

dann macht das sinn, mag ich meinen ;)

Die sind besser als jene, die auf Unbeteiligte losgehen, aber diese als "cool" zu bezeichnen zeugt nicht gerade von großem Intellekt.

intelligenz wird maßlos überschätzt!

Ja, vor allem von jenen, die Intellekt mit Intelligenz verwechseln :-)

ja, zugegebenerweise ist das dann peinlich...

natürlich sind sie besser. der witz hier ist ja, dass die meisten über B'ler schreiben und es gar nicht wissen. ob die Kollegen der 3hz cool sind oder nicht sei dahingestellt. eines ist aber sicher, diese leute finden golfer, polo spieler, synchronschwimmer usw .. auch nicht cool ...

genau die!

net die b`soffenen b-fans...

grüne zigarette und ab zu der rapid

sowieso

also nur ein verständnisfrage: journalisten sollen doch objektiv die sachlage beschreiben, oder? sie sollten doch ohne emotionen und eigene empfindlichkeiten zu einem thema berichten?

ICH finde genau das wurde in diesem (mmn sehr feinem) artikel gemacht- was ist das problem von manchen hier? nur weil nicht gleich die üblichen moralkeule über fussballfans (und ja hools sind auch fussballfans- ob des ganze raufen eine gute idee sei mal dahingestellt) gezogen wird, kommen wieder einige spaken aus den löchern und heulen von verherrlichung herum.

ein freundschaftsdienst oder musste ballesterer für die Werbung bezahlen?

standard bringt immer ah paar ballesterer gschichtln....

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