IT-Beruf mit Zukunft: StatistikerIn

Gregor Kucera, 6. August 2009, 09:55

In der modernen Welt der Kommunikation fallen unglaubliche Datenmengen an, allerdings bringt nur eine sinnvolle Auswertung selbiger Erfolge und dies müssen ExpertInnen machen

Mathematik macht Ihnen Spaß? Eine Welt voller Zahlen und Datensätzen finden Sie "cool"? Logisches Denken, das Verknüpfen von Inhalten und Problemanalysen sind das Ihre? Perfekt, dann ist zu hoffen, dass Sie entweder schon Statistik studieren oder selbiges in diesem Jahr beginnen wollen. Den dies ist das Arbeitsfeld der nächsten 10 Jahre, meinen US-amerikanische IT-Größen.

"Sexy" Job

Die New York Times zitiert den Hal Varian, einen der obersten wirtschaftlichen Vordenker bei Google mit den Worten: "Ich bleibe dabei, dass der Job von StatistikerInnen einer jener mit dem meisten "Sex-Appeal" der kommenden 10 Jahre sein wird. Und nein, ich scherze nicht."

Ein echter Run

In den USA ist ein echter Run auf StatistikerInnen ausgebrochen. Datensammeln kann Jede/r, aber sinnvoll auswerten und nach den relevanten Korrelationen zu suchen, das ist dann schon ein anderes Thema. Gerade in großen Konzernen sind tausende Stellen für AbsolventInnen in diesem Betätigungsfeld offen.

"Cooler Job"

In der jüngeren Vergangenheit haben sich die StatistikerInnen von ihrem verstaubten Image und ihren Rollenbildern losgeeist. Ähnlich den Nerds und Geeks der 80er Jahre erwacht ein neues Selbstbewusstsein. Es sei ein "cooler Job", so eine ehemalige Archäologie-Studentin, die nun bei Google als Statistikerin arbeitet.

Milliardengeschäft

Gerade Unternehmen wie Google brauchen in diesem Bereich unzählige MitarbeiterInnen und werden derzeit nur schwer fündig. Auch der US-Computerkonzern IBM hat angekündigt, dass 4000 StatistikerInnen in den kommenden Jahren benötigt werden würden. Mit der Ankündigung der 1,2-Milliarden-Dollar-Übernahmne von SPSS hat Big Blue ohnehin gezeigt in welche Richtung es in den kommenden Jahren gehen wird.

Das Internet kontrollieren

Das Internet bedarf immer feinerer und besserer Tools wollen die Unternehmen relevante Daten finden und für ihre Zwecke nutzen. Millionen Webseiten und Blogs nach Schlüsselworten zu durchsuchen und dann neue Ideen und Projekte daraus abzuleiten, ist eine der großen Herausforderungen.

Der Schlüssel zum Erfolg

"Der Schlüssel zum Erfolg ist es, die Computer das tun zu lassen worin sie gut, nämlich diese riesigen Datensätze auf mathematische Unregelmäßigkeiten zu durchforsten", so Daniel Gruhl, Wissenschaftler bei IBM. "as macht es einfacher für uns Menschen, das zu tun worin wir gut sind - im Erklären dieser Anomalien."(Gregor Kucera, derStandard.at vom 6.8.2009)

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Father in Motherboard
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geil

nicht wahr

Round Robin
 
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klar das sind wieder die gluecksritter in NYC die jede kursdifferenz in den neusten bubblefond jagen wollen.

In london city kann man als C programmierer mit high performance erfahrung und Statistikkenntnissen 200 000 Pfund im Jahr machen

MajestyOfGaia
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ich sage nur applied economectics!

für jeden dens interessiert:

http://www.uibk.ac.at/econometrics/

weiter lesen
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18.8.2009, 21:53

jojo, dr Herbert... ;-)

C’est la vie
 
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ich habe

zu "meiner Zeit" sowohl Statistik Kurse als auch KorRE II besuchen " dürfen" - und obwohl ich doch mit nem 1er in Mathe "gestartet" bin war es für mich nicht recht leicht - ich finde es ist ein sehr nutzvolles und gutes "Werkzeug" das diese Leute da in " Händen halten2 -allerdings - das ist die crux dabei - man kann noch so einen guten Schraubenschlüssel haben - falls sie Schraube ned passt hilft das alles nix ...

"Ich denke bei "Statistik" an den Jäger, der an einem Hasen beim erstenmal knapp links vorbei schoß und beim zweitenmal knapp rechts vorbei. Im statistischen Durchschnitt ergäbe dies einen toten Hasen."

a ad - das kann man auch anders sehen
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Ja, ich würd mal sagen, was man so in Statistik und Kore lernt sind die Basics, anhand dessen Sprüche klopfen ist leicht.

Ich hab erst bei meiner Diplomarbeit den Zauber von Statistik gefunden - wenn man oben einen Haufen Zahlen reinschüttet, und plötzlich findet man Cluster, Zusammenhänge und Muster, die mit freiem Auge nicht zu sehen waren, aber in der Welt draußen sinnvoll bestätigt werden können, dann ist das schon recht geil. :-)

Ist dann halt auch entsprechend komplexer, und man muss sich intensiv damit auseinander setzen, damit man keine Fehler einbaut. Kann dafür dann halt auch nicht jeder. ;-)

weissbrot
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der spruch

mit dem Hasen trifft den Nagel auf den Kopf *gg*

Aber dennoch ist es meiner Meinung nach ein verdammt wichtiger Part der Informatik auch statistisches Wissen mitzubringen. Das ist wie vor ein paar Jahren mit Wirtschaftsinformatik. bzw eine gute kombi find ich winf+statistik damit kann man sicher viel anfangen

C’est la vie
 
00
"bzw eine gute kombi find ich winf+statistik damit kann man sicher viel anfangen"

ganz bestimmt sogar - allerdings wär ich dann bis ca. 50 auf der Uni geblieben ... - dafür muss man quasi " geboren " sein .... ;-)

austriannobody
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das einzige problem ist, will

man statistik wirklich lernen wird man unser geliebtes heimatland wohl für längere verlassen müssen und im normalfall ein bisserl was für seine ausbildung blechen müssen.



Error 404
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Naja, wenn die so wie an der TU Wien, einen anderen Zeitgeist vor Augen, Statistikstudien (in Kombination mit Information: Data Engineering & Statistics) abdrehen, dann ist das sicher nicht hilfreich. Ins Exil muss man deshalb noch lange nicht.

austriannobody
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ich habe geschrieben

"WIRKLICH" lernen... nicht irgendwo einen bachelor oder master mit der richtigen betitelung abholen gehen.

Renreff
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und wo haben sie

WIRKLICH gelernt - und WAS?

austriannobody
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ich habe einfach bücher gelesen

Sigma Algebra
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na ja - wenn man "WIRKLICH" etwas von Bayes verstehen will, dann führt kein Weg an Linz vorbei!

Jacksonson
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also in Oesterreich geb ich Ihnen recht, aber International ist das etwas weit hergeholt.

The Dark
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In Zeiten der Wirtschaftskrise

auch eine Kostenfrage. Ist halt billiger wenn ich div. Dinge einfach hochrechne als wirklich in die Tiefe zu gehen.

shaki1
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<In der jüngeren Vergangenheit haben sich die StatistikerInnen von ihrem verstaubten Image und ihren Rollenbildern losgeeist. ... Es sei ein "cooler Job", so eine ehemalige Archäologie-Studentin, die nun bei Google als Statistikerin arbeitet.>

Das nenne ich stringent! Hat aber wahrscheinlich nichts mit Statistik zu tun aber vielleicht mit Archäologie...

carbonara
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7 von 10 Leuten haben von Statistik keine Ahnung....

....das sind fast 40 Prozent.

zeitvertreib
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zur überschrift:
was bitte sind "STATISTIKERLN"???

kleine statistiken?

Schneck4ever
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13.8.2009, 16:41

das ist kein "L" sondern ein "I" (i)... wozu man allerdings auch eine geschlechtsneutrale Bezeichnung bei einem auf Logik basiereden Beruf wählt ist mir schleierhaft :-)

(aua das gibt saures)

werner b.
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Na Männer natürlich! Richtige statistiKERLN eben.

Bruno Pa
04

Zwergstatisten.

Lex
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Ich halts da nach einem Professor von mir:

Gute Daten brauchen keine Statistik
Schlechte Daten verdienen keine Statistik

p.s. Ich habe auf der TU studiert und Mathe war DER Kernpunkt *ggg*

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