AK fordert zum Boykott auf

6. August 2009, 08:07
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Schokowaren, Knabbergebäck, Windeln und Reinigungsmittel betroffen - Kunden sollen Grundpreis stärker beachten

Wien - Seit 11. April dürfen Produzenten Waren in beliebig großer oder kleiner Verpackung anbieten. Ausgenommen sind Wein, Schaumwein und Spirituosen. Laut Arbeiterkammer (AK) dürfte es bereits zu den ersten Veränderungen gekommen sein. Betroffen seien Joghurt-Drinks, Schokowaren, Knabbergebäck, Taschentücher, Windeln sowie Wasch- und Reinigungsmittel, sagte AK-Experte Karl Kollmann.

Wie sich die Änderungen konkret auswirken, konnte Kollmann nicht beurteilen, da noch alles "im Fluss" sei. Genaueres könne erst im Herbst gesagt werden. Es dürfte aber so sein, dass die Verpackungen kleiner werden, sagte Kollmann.

Den Kunden wird daher geraten, die Grundpreisauszeichnung genau anzuschauen. "Wo Veränderungen bemerkt werden, sollten die Verbraucher mit der schärfsten Waffe antworten - dem Boykott", meinte Kollmann. Die Auswahl sei schließlich "groß genug".

Da die Grundpreisauszeichnungen oft sehr klein gedruckt sind, gebe es bereits Gespräche mit dem Handel über eine Verbesserung. Kollmann zeigte sich optimistisch, dass diese noch im Herbst abgeschlossen sind. (APA)

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    vor dem Genuss kommt der Kauf - und da sind die Kosten nicht immer transparent.

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