Regisseur Harlin will Film über Südossetien-Krieg drehen

5. August 2009, 19:08
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Gebürtiger Finne möchte "großartige menschliche Geschichte" erzählen

Los Angeles - Der Hollywood-Regisseur Renny Harlin will einen Film über die russisch-georgischen Kämpfe vor einem Jahr drehen. Wie das Branchenblatt "Daily Variety" am Dienstag berichtete, will sich der Regisseur von Action-Filmen wie "Stirb langsam 2" und "Cliffhanger" ernsthaft mit dem Konflikt beschäftigen und einen Anti-Kriegsfilm drehen. Dieser soll demnach die Geschichte eines US-Journalisten und eines Kameramanns im Konfliktgebiet erzählen.

Er habe lange nach einem geeigneten Stoff für einen neuen Film gesucht, sagte der gebürtige Finne und Ex-Ehemann der Schauspielerin Geena Davis der Zeitschrift. Das Drehbuch für den Georgien-Film erzähle eine "großartige menschliche Geschichte".

Im Sommer 2008 hatten sich Russland und Georgien heftige Gefechte um die abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien geliefert. Der Konflikt begann mit dem Einmarsch georgischer Truppen in das abtrünnige Südossetien in der Nacht zum 8. August. Beide Seiten stimmten schließlich einem von der EU vermittelten Waffenstillstand zu. (APA)

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