Klagenfurt-Pjöngjang

5. August 2009, 18:47
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Kim Jong-il und Jörg Haider versetzten die Außenwelt immer wieder in Erstaunen

Wie die Kärntner Nachrichtenagentur "Blutgrenze" meldet, ist eine Delegation des Kärntner BZÖ unter der Führung von Landeshauptmann Dörfler unterwegs nach Pjöngjang, um sich Tipps für die Errichtung eines geplanten Jörg-Haider-Museums in Klagenfurt zu holen.

Nordkorea und Kärnten haben ja gemeinsam, dass sie beide von einem geradezu kultisch verehrten "Geliebten Führer" regiert werden bzw. wurden. Beide Länder sind außerdem hermetisch nach außen abgeschlossen und verfolgen ihren eigenen Weg zum nationalen Sozialismus. Sowohl der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-il wie Jörg Haider sind bzw. waren außergewöhnliche Persönlichkeiten, die die Außenwelt immer wieder in Erstaunen versetzen konnten. Die Kärntner Delegation wird in Pjöngjang dem Vernehmen nach mit führenden Personenkult-Experten zusammentreffen.

Anregungen könnte sie sich aus der offizielle Biographie Kim Jong-ils holen: "Als Kim Jong-il am 16. Februar 1942 am heiligen Berg Paektu das Licht der Welt erblickte, verkündeten ein doppelter Regenbogen und ein heiliger Stern die Ankunft des Erleuchteten." (Hans Rauscher/DER STANDARD-Printausgabe, 6.8.2009)

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