Laos: Lebenslänglich verurteilte, schwangere Britin darf ausreisen

5. August 2009, 14:32
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Frau war im August 2008 am Flughafen festgenommen worden - Schwangerschaft rettete sie vor Todesstrafe

Vientiane - Eine in Laos wegen Drogenschmuggels zu lebenslanger Haft verurteilte schwangere Britin wird in ihre Heimat abgeschoben. Die 20-Jährige werde am Donnerstag nach London ausgeflogen, um ihre Strafe in Großbritannien zu verbüßen, sagte ein Sprecher des laotischen Außenministeriums am Mittwoch. Er sprach von einer humanitären Geste im Hinblick auf die Schwangerschaft der jungen Frau.

Die Frau war im August vergangenen Jahres auf dem Flughafen von Vientiane festgenommen worden. Nach Polizeiangaben hatte sie in 68 Kapseln mit insgesamt 680 Gramm Heroin bei sich. Die näheren Umstände ihrer Schwangerschaft, die im März - mehr als sechs Monate nach ihrer Festnahme - festgestellt wurde, blieben im Dunkeln. Weil sie schwanger war, entging sie der für Heroinschmuggel in Laos üblichen Todesstrafe. Es wurde spekuliert, dass die junge Frau Sperma von einem Mitgefangenen erhalten und sich heimlich selbst befruchtet haben könnte. (APA/AP)

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