Schlechtes Wetter soll Absturz verursacht haben

5. August 2009, 13:58
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42 Menschen wurden bei dem Unglück am Dienstag verletzt, der Pilot kam ums Leben

Bangkok - Schwierige Wetterbedingungen waren offenbar am Dienstag der Grund für das Flugzeugunglück auf der thailändischen Ferieninsel Ko Samui, bei dem der Pilot ums Leben kam. "Als das Flugzeug auf der Landebahn aufsetzte, wurde es von einem Windstoß erfasst", sagte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva am Mittwoch. Dies hätten erste Untersuchungen ergeben.

Laut Polizei hatte es zum Zeitpunkt der Landung der zweimotorigen Propellermaschine mit 68 Passagieren an Bord geregnet. Nach offiziellen Angaben wurden 42 Menschen - die meisten von ihnen Urlauber aus Europa - verletzt, als das Flugzeug von der Landebahn abkam und gegen einen alten Kontrollturm prallte.

Der Kopilot wurde am Mittwoch weiter in einer Klinik behandelt und war zunächst nicht vernehmungsfähig, wie ein Vertreter des Verkehrsministeriums sagte. Auch sechs Passagiere waren bei dem Unglück schwer verletzt worden und wurden unter anderem wegen Knochenbrüchen an den Beinen versorgt.

Flugschreiber soll Hinweise geben

Eine Auswertung des Flugschreibers sollte genauere Hinweise auf die Unfallursache geben. Zudem schickten sowohl die Fluggesellschaft Bangkok Airways als auch der französisch-italienische Flugzeugbauer ATR Experten zur Unterstützung der Ermittlungen an die Unfallstelle. Bangkok-Airways-Präsident Puttipong Prasattong betonte, die Sicherheit der Passagiere sei oberste Priorität seiner Fluggesellschaft. Am Mittwoch lief der Flugbetrieb auf dem Flughafen der beliebten Ferieninsel wieder normal.

Die verunglückte Maschine vom Typ ATR-72 war am Dienstag von dem Urlaubsort Krabi an der westthailändischen Küste ins ostthailändische Ko Samui im Golf von Thailand gestartet. Der Pilot ist nach Angaben von Bangkok Airways 19 Jahre für das Unternehmen geflogen, 14 Jahre davon auf dem verunglückten Flugzeugtyp. (APA/AFP)

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