Gentechnisch veränderte Zuckerrohrsorte soll Wassermangel besser ertragen

5. August 2009, 13:05
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Binnen zehn Jahren soll sie auf den Markt kommen

Sao Paulo - Der Chemiekonzern BASF entwickelt in Brasilien eine gentechnisch veränderte Zuckerrohrsorte, die Wassermangel besser ertragen könne. Die Sorte solle einen um 25 Prozent höheren Ertrag als herkömmliche Arten ermöglichen, erklärte Luiz Louzano, Chef der biotechnologischen Sparte des Konzerns in dem lateinamerikanischen Land am Dienstag. BASF schließt sich für das Projekt mit dem brasilianischen Zentrum für Zuckerrohrentwicklung zusammen. Die Sorte soll demnach binnen zehn Jahren auf den Markt kommen.

Der Branchenprimus beteiligt sich damit erstmals an der Entwicklung von Zuckerrohrvarianten. Gemeinsam mit dem US-Konzern Monsanto arbeitet BASF zudem an einer Maissorte, die als erste ebenfalls besser mit Trockenheit zurechtkommen soll. Der deutsche Konzern hat in den vergangenen zehn Jahren eine Milliarde Euro in Gentechnologie gesteckt. (APA/Reuters/red)

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