Handy-Anschlüsse steigen 2009 weltweit auf über vier Milliarden

5. August 2009, 12:45
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Stärkstes Wachstum aus den Schwellen- und Entwicklungsländern

Die Zahl der Handy-Anschlüsse wird 2009 weltweit auf mehr als vier Milliarden steigen. Nach 3,9 Milliarden 2008 sollen es in diesem Jahr 4,4 Milliarden werden, teilte der Branchenverband Bitkom am Mittwoch in Berlin mit. Er beruft sich auf aktuelle Zahlen des European Information Technology Observatory (EITO). "Das stärkste Wachstum bei der Mobilfunknutzung kommt heute aus den Schwellen- und Entwicklungsländern", sagte Bitkom-Präsidiums-Mitglied und Vodafone- Deutschland-Chef Friedrich Joussen.

Zuwächse

In Indien wächst die Zahl der Handy-Nutzer in diesem Jahr voraussichtlich um 32 Prozent auf 457 Millionen. In Brasilien legt die Zahl der Mobilfunknutzer um 14 Prozent auf 172 Millionen zu und in China um zwölf Prozent auf 684 Millionen. In den Industrieländern fallen die Wachstumsraten deutlich geringer aus.

Deutlich mehr Handy-Verträge als Einwohner

In der Europäischen Union gibt es inzwischen bereits deutlich mehr Handy-Verträge als Einwohner. Deshalb konzentrieren sich die Unternehmen auf die Verbreitung von mobilem Internet via UMTS. Die Zahl der UMTS-Anschlüsse soll nach Angaben der Bitkom 2009 in der EU um 36 Prozent auf rund 172 Millionen zulegen, während die Zahl der herkömmlichen Anschlüsse auf Basis der sogenannten GSM-Technologie um fünf Prozent auf 469 Millionen schrumpft. In Deutschland wird die Zahl der UMTS-Anschlüsse nach Bitkom-Schätzung um 43 Prozent auf rund 23 Millionen wachsen. Noch mehr boomen die neuen Handys in den USA. Dort wächst die Zahl der UMTS-Nutzer in diesem Jahr voraussichtlich um 74 Prozent auf 108 Millionen. (APA/dpa)

 

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