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Der weibliche Körper schützt sich mit Bauchfett vor Infektionen
Mal abgesehen davon, dass High Heels auf Dauer dem Rücken schaden, enge Hosen wie Verhütungsmittel wirken, Plateausohlen Unfälle begünstigen und der String-Tanga angeblich für Hämorrhoiden und Pilzinfektionen im Genitalbereich sorgt, ist in den letzten Jahren auch die Hüfthose in den Blickpunkt gesundheitlicher Betrachtungen gerückt. Im Unterschied zur "gewöhnlichen" Hose sitzt der Bund dieses knappen Teils nicht in der Taille, sondern wesentlich tiefer auf den beiden Hüftknochen. Bevorzugt kombiniert wird es mit einem nicht weniger knappen Oberteil, das den Blick auf den Bauchnabel dann endgültig frei gibt.
Zum Schutz vor der Kälte
Ein luftiger Modetrend, der gerne in Kontext mit Blasen- und Nierenbeckenentzündungen gebracht wird. Und manch einer wähnt hinter dem Fettverteilungsmuster junger Mädchen von heute eine Entwicklung, die der weibliche Körper zum Schutz vor urologischen Infektionen in die folgende Richtung gebracht hat: Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er diese Betrachtungsweise auch teilt, aber angeblich ist es den Hüfthosen zu verdanken, dass die weiblichen Rundungen im letzten Jahrzehnt vom Becken hinauf in den Hüft- und Bauchbereich gewandert sind.
Unklare Zusammenhänge
Wer es einmal erlebt hat, der weiß zumindest was er riskiert: Sowohl die Blasenentzündung, wie auch die akute Nierenbeckenentzündung sind äußerst schmerzhafte Angelegenheiten. Letztere geht mit einem schweren Krankheitsgefühl einher und ist von hohem Fieber und erschwertem Harnlassen begleitet. In der Regel entwickelt sich diese aus einer aufsteigenden Harnwegsinfektion. Die krankmachenden Keime wandern über die Harnröhre zur Blase und über die beiden Harnleiter aufwärts bis in das Nierenbecken.
Genau dieser Punkt lässt allerdings Zweifel darüber aufkommen, warum die bauchfreie Mode der Gesundheit von Blase und Niere überhaupt gefährlich werden kann. Denn wie erklärt sich das Eindringen von Bakterien in den Urogenitaltrakt, wenn die Nierengegend unbedeckt ist und sich die Temperaturen im Minusbereich bewegen? Über Zusammenhänge wird nur gemutmaßt. Eine Theorie wie Kälte eine Harnwegsinfektion begünstigen könnte: Kühle Gewebetemperatur lässt Abwehrzellen des körpereigenen Immunsystems weniger effizient arbeiten und erleichtert damit Keimen das Eindringen in den Organismus.
Kann nicht schaden
Bewiesen ist das noch nicht. Trotzdem hat sich die Mehrzahl der Nephrologen und Urologen auf die Empfehlung geeinigt, diesen Bereich des Körpers vor Kälte und Unterkühlung zu schützen. Natürlich, jedes Wetter verlangt auch nach seiner richtigen Kleidung. Aus medizinischer Sicht ist aber gegen ein bisschen Haut bei den Temperaturen derzeit, wohl nicht viel einzuwenden. (Regina Philipp, derStandard.at, 06.08.2009)
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Während in seiner Jugend meist Bauarbeiter eine respektable Wampe vor sich herschoben und die jungen Maiden gertenschlank des Weges kamen, sieht man heute häufig den durchtrainierten Helden der Arbeit dem wamperten, baufreien Speckmädel als Gegenüber.
Goldt ist sowieso immer treffend
"Bevorzugt kombiniert wird es mit einem nicht weniger knappen Oberteil, das den Blick auf den Bauchnabel dann endgültig frei gibt.
[...]
Ein luftiger Modetrend, der gerne in Kontext mit Blasen- und Nierenbeckenentzündungen gebracht wird"
Bin ich blöd oder was? Bauchfrei war so um 1994 das letzte Mal ein "Modetrend". Auch wenn´s nach wie vor getragen wird, up to date isses nun wirklich nicht mehr (oder noch nicht wieder, siehe exemplarisch dazu G´nackmatten und Leggins)
die Mädels (14-) laufen heut auch so rum...
die wissen ja, daß sie damit die Blicke der Jungs und Männer auf sich ziehen - das ist keine Frage der Mode...
Frauen wollen gefallen und da Männer auch gern hinschauen, werden Frauen ihre "Qualitäten" immer möglichst gut präsentieren...
ist so... ist ein ganz einfaches Programm im Stammhirn... die Fortpflanzung ;)
zum glück ist diese mode bereits wieder passe`
immer sommer ging es ja an, aber im winter? lungenentzündungen unter jugendlichen (mädchen, denn frauen kann man offenbar viele torheiten einreden) sind nicht unüblich, sowas gab es nach dem krieg, und jetzt wieder
Wenn ich mir das Foto anschaue, gefällt mir die Figur ganz links am besten, eben hübsch weiblich gerundet. Warum sollte man das verstecken?
Die beiden Dürren daneben sollten aber besser nicht bauchfrei gehen, da keine schützende Speckschicht vorhanden.
Prollig ist nur Arschgeweih.
Ich bezweifle, dass sich die individuell genetisch bedingte Steuerung der Fettverteilung innerhalb eines Jahrzehnts ändert. Das schafft man in diesem Zeitraum nur durch Unbeweglichkeit und ungesunder Ernährung.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte: Ab 27 Grad produziert der Körper so viel Eigenwärme, dass es nicht möglich ist zu unterkühlen.
Ich bin sicher, dass 2-3 Grad drunter da noch kein großes Problem ist.
Wie mit allem ist es auch mit der Kleidung so, dass man halt abissl das Hirn einschalten sollte und Jugendlichen die das durch ihre Hormone momentan nicht können/wollen nichts verbieten sondern in Ruhe einfach erklären und drüber reden. Die sind gar nicht so dumm, das reden die Erwachsenen sich nur ein.
ich glaube, daß die versteckten hormone im fleisch daran mitschuld sind
man weiß, die sind verboten, es wird aber nicht kontrolliert
in amerika ist das hormonfleisch erlaubt, man sehe sich die verfettungen dort an
das wäre eine sache für den gesundheitsminister
aber: lebensmittelkontrolleure einsparen war eine der ersten aktionen von blau/schwarz
kaelte fuehrt dazu, dass
- die peripherie schlechter durchblutet wird
- die schleimhaeute austrocknen.
ohne blut keine abwehrstoffe und vor allem virenanfaelligkeit.
bei trockenen schleimhaeuten (die dann auch rissig werden) faellt der saeureschutz weg, dann koennen sich nicht nur die ungefaehrlichen milchsaeurebakterien sondern auch die boesen bakterien vermehren.
wobei der zusammenhang zwischen kaelte und krankheit tatsaechlich sehr unklar ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erk%... .A4ltungen
bitte was??
als gewöhnliche hosen würde ich jeans bezeichnen und diese gehen immer bis zur hüfte und nicht bis zur taillie
hosen bis zum bauchnabel tragen eigentlich nur alte männer ;-). die hosen gehen wohl nur bis unter die hüfte, wobei das größere problem ja die t-shirts sind, die nicht mehr über die hose gehen.
in vielen fällen wird aber auch eher der betrachter vom anblick krank, als die trägerin ;-)
Nicht sehr informativ; vor allem, was soll dieser Satz?!: Geht das nicht einfach einfacher?
"Und manch einer wähnt hinter dem Fettverteilungsmuster junger Mädchen von heute eine Entwicklung, die der weibliche Körper zum Schutz vor urologischen Infektionen in die folgende Richtung gebracht hat: Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er diese Betrachtungsweise auch teilt, aber angeblich ist es den Hüfthosen zu verdanken, dass die weiblichen Rundungen im letzten Jahrzehnt vom Becken hinauf in den Hüft- und Bauchbereich gewandert sind."
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