Kurdische Frauen in der Osttürkei

5. August 2009, 10:40
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Frauenprojekt in Diyarbaki bietet Migrantinnen medizinische Unterstützung und hilft bei der Ausbildung - Ein Video gibt Einblick in die Arbeit

Diyarbakir wurde in den 1980er-Jahren zu einem der Hauptziele von Flüchtlingen aus kurdischen Dörfern im Südosten der Türkei, die durch den Krieg zwischen türkischem Militär und PKK vertrieben worden waren. Viele der Flüchtlinge konnten in der Millionenstadt nie ökonomisch Fuß fassen. Insbesondere die Frauen leiden unter Isolation und Armut.

Leeza, eine österreichische Organisation, die emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit in der Türkei und im Irak anbietet, unterstützt dort das Frauenzentrum EPI-DEM. Gemeinsam haben sie ein Projekt gestartet, das Frauen durch psychologische, medizinische und juristische Unterstützung sowie durch das Angebot von Alphabetisierungs- und Türkischsprachkursen bei den Problemen, die durch Migration und Urbanisierung für sie entstehen, helfen soll. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Stadt Wien, dem Weltgebetstag der Frauen Österreich und der OEZA.

Seit kurzem bietet Leeza ein kurzes Informationsvideo zum Projekt in der Osttürkei auf YouTube an. Hier gehts zum Video. (red)

 

 

 

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www.leeza.at

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