Vilimsky fühlt sich als Kasachstan-Aufdecker bedroht

5. August 2009, 09:16
17 Postings

Der FPÖ-Generalsekretär beharrt darauf, keine Kasachen zu kennen

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky sagte im Ö1-Morgenjournal-Interview, er fühle sich nicht instrumentalisiert vom kasachischen Geheimdienst, sondern vielmehr bedroht. Schließlich sehe er sich als Aufdecker einer "Sache, die stinkt".

Was er aufgedeckt habe? Vilimsky: "Dass in Österreich zumindest sechs Personen aufhältig sind, denen ganz offiziell der Vorwurf entgegengebracht wird, dass sie mit Millionen um sich werfen, dass sie in Geldwäschegeschäfte verstrickt sind, im Drogenhandel tätig sind, eine Vielzahl von Luxuskarossen mit österreichischem Kennzeichen auf ihren Namen angemeldet haben, dass sie Liegenschaften im Ausmaß von 25 und mehr Millionen Euro gekauft haben. Und wenn diese Sache nicht stinkt - was stinkt sonst?"

Vilimasky betonte erneut, dass er weder Kasachen noch jemanden vom Kasachischen Geheimdienst kenne. So viele parlamentarische Anfragen zu Kasachstan seien es gar nicht gewesen, erklärte er: Von insgesamt sechs FPÖ-Anfragen zu Kasachstan habe er, Vilimsky, nur zwei eingebracht. (red)

Share if you care.