Österreichs Top-Manager verdienen weniger

4. August 2009, 18:00
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Wien - Die Wirtschaftskrise schlägt auch in den Gehältern der Vorstände an der Börse notierter Unternehmen nieder. 60 Konzerne haben für 2008/09 die Geschäftsberichte vorgelegt. Daraus geht hervor, dass die Bezüge ihrer Vorstände in Österreich im Schnitt um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Die variable Entlohnung reduzierte sich um über 14 Prozent.

Je nach wirtschaftlicher Lage der Konzerne differieren die Lohneinschnitte. Knapp 40 Prozent der Vorstände mussten auf zehn Prozent der Bezüge verzichten. Für ein Viertel gab es um mehr als 25 Prozent weniger. So manches Gehalt wurde freilich auch aufgefettet. Bei einem Drittel der Unternehmen erhielten die Top-Manager um über zehn Prozent mehr, wie aktuelle Daten des Aktienforums belegen. (red, DER STANDARD, Printausgabe, 5.8.2009)

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