Thom Yorke liefert Song für "Twilight"-Serie

4. August 2009, 17:27
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Regisseur Chris Weitz arbeitet an Soundtrackbouquet - Derweil Plagiatsvorwurf an Buchautorin

Frankfurt/New York - Radiohead-Frontmann Thom Yorke liefert einen Song für den Soundtrack zum Vampirfilm "New Moon", die zweite Verfilmung von Stephenie Meyers "Twilight"-Reihe, bestätigte Regisseur Chris Weitz. Gehört habe er den Song noch nicht, solange es sich jedoch nicht anhöre, "als würde Yorke rülpsen", werde man definitiv darauf zurückgreifen, zitierte der "NME" Weitz:  "Ich bin ziemlich selbstsüchtig, ich will Songs von Künstlern, die ich liebe, in meinen Filmen haben", sagte Weitz. Außerdem soll auch das Singer/Songwriter-Projekt Bon Iver einen Track beisteuern. "Bon Iver ist fantastisch", so Weitz: "Er (Sänger und Gitarrist Justin Vernon) sagt, er habe den Song für den Film geschrieben, aber wer weiß, vielleicht lag er auch einfach nur in seinem Kasten herum." Der Filmemacher wünsche sich auch einen musikalischen Beitrag von den Kings Of Leon, während die Mitwirkung von Band Of Skulls bereits bestätigt wurde. Der Vampirfilm "Twilight" mit Robert Pattinson und Kristen Stewart in den Hauptrollen ist einer der erfolgreichsten Teenager-Kinofilme des vergangenen Jahres. Die Fortsetzung "New Moon" läuft Ende 2009 in den Kinos an.

Vorerst noch kein Gerichtsfall: Romanautorin Stephenie Meyer soll sich bezüglich ihrer jüngsten Vampirgeschichte aus der "Twilight"-Serie - "Bis(s) zum Ende der Nacht", im Original: "Breaking Dawn" - gegen den Vorwurf des Ideenklaus wehren. Die Autorin Jordan Scott wirft Meyer vor, der Roman enthalte eine "verblüffende und grundlegende Ähnlichkeit" mit ihrem 2006 veröffentlichten Buch "The Nocturne" aus ihrer gleichnamigen Trilogie, berichtete der einem marktschreierischen Tonfall selten abholde Internetdienst tmz.com am Dienstag. In einem Brief an Meyers Verleger listet die Konkurrentin Übereinstimmungen auf - etwa dass die Hauptfiguren beider Romane mit einem Kind mit "bösen Kräften" schwanger seien und dass beide Bücher eine Sex-Szene nach der Hochzeit enthielten. Meyers Sprecher wies die Vorwürfe zurück, sie entbehrten jeder Grundlage, sagte er. Weder Stephenie Meyer noch ihre Rechtsvertreter hätten vor der Klage je von dieser Autorin oder ihrem "angeblichen Buch" gehört. (APA/AP)

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