Skylaterne löste Großeinsatz aus

4. August 2009, 14:36
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Betrieb der kleinen Ballons ist in Österreich de facto verboten

Eine sogenannte Skylaterne, die in Österreich de facto verboten ist, hat am Montag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst: Augenzeugen wollten einen rauchenden Heißluftballon beobachtet haben, worauf sich 65 Einsatzkräfte - vergeblich - auf die Suche machten. Erst weitere Zeugen deuteten an, dass es sich um eine Skylaterne gehandelt haben dürfte, woraufhin die Suche abgebrochen wurde.

Das Flugobjekt war kurz vor 19.00 Uhr von mehreren Menschen beobachtet worden, wie es in einem Waldstück in Übersbach (Bezirk Fürstenfeld) abstürzte. Die Zeugen hielten es für einen Heißluftballon und riefen die Einsatzkräfte. Obwohl weder die Flugsicherung, noch Anbieter von Ballonfahrten über eine Fahrt in diesem Gebiet bescheid wussten, wurde die Suchaktion eingeleitet. Auch ein Flächenflugzeug wurde eingesetzt.

Verursacher nicht gefunden

Erst nach knapp zwei Stunden verdichteten sich Hinweise, dass es sich um keinen Ballon, sondern um eine Skylaterne gehandelt haben dürfte. Das Flugobjekt konnte ebenso wenig gefunden werden wie der Verursacher der "Flugshow".

Die Sicherheitsdirektion Steiermark wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Flugobjekte insbesondere mit Metallhalterungen, die höher als 150 Meter aufsteigen, nicht ohne Genehmigung in Betrieb genommen werden dürfen. Syklaternen, die mit Flammea, Chinaballons, Skylights und Wishwhispers vergleichbar sind, stellten eine Gefahr dar, da sie in Triebwerke von Flugzeugen geraten oder Brände verursachen können. (APA)

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