Kapitalerhöhung abgeschlossen

4. August 2009, 11:36
1 Posting

Anteil der Banken steigt auf 52,59 Prozent

Wien - Die Wiener Börse AG hat die bei der Hauptversammlung vom 19. Juni beschlossene Kapitalerhöhung abgeschlossen. Insgesamt wurden im Zuge der Kapitalerhöhung 231.036 Aktien zu einem Ausgabebetrag von 285,00 Euro pro Aktie ausgegeben. Dadurch fließen der Wiener Börse 65,85 Mio. Euro an zusätzlichem Eigenkapital zu. Der Kapitalerhöhung haben alle Eigentümer zugestimmt, beteiligt haben sich insgesamt 66 Prozent der Eigentümer, teilte die Wiener Börse am Dienstag mit.

Das Ergebnis der Kapitalerhöhung sei ein großer Erfolg, vor allem im aktuellen schwierigen Kapitalmarktumfeld, so der Vorstand der Wiener Börse, Michael Buhl. Die Wiener Börse werde mit dem jungen Kapital vor allem ihre erfolgreiche Internationalisierungsstrategie weiter verfolgen. Sie sei seit 2008 Mehrheitseigentümer an drei zentral- und osteuropäischen Börsen.

Gemeinsam mit der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) hält die Wiener Börse 68,8 Prozent an der Börse Budapest, weiters hat sie 2008 einen Anteil von 81,01 Prozent an der Börse Laibach und einen Anteil von 92,7 Prozent an der Börse Prag erworben. "Durch die Zukäufe im letzten Jahr konnte die Wiener Börse eine starke Gruppe in Osteuropa schaffen", sagt Vorstand Heinrich Schaller.

Mit dem Ende der Zeichnungsfrist der neuen Aktien am 31. Juli 2009 steht die künftige neue Eigentümerstruktur fest. Bis jetzt stand die Wiener Börse AG zu je 50 Prozent im Eigentum von an der Wiener Börse notierten Unternehmen und österreichischen Banken. Nach der Kapitalerhöhung werden die österreichischen Banken nun einen Anteil in der Höhe 52,59 Prozent, die Emittenten einen Anteil in der Höhe von 47,41 Prozent halten. Trotz der neuen Struktur bleibt die Besetzung des Aufsichtsrats der Wiener Börse mit jeweils sechs Banken- und sechs Emittentenvertretern unverändert. (APA)

 

Share if you care.