Burgenländischer Kletterer stürzte in den Tod

4. August 2009, 11:20
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47-Jährige rutschte am Grat aus - Freund stieg vergeblich ab, um zu helfen

Ein 47-jähriger Burgenländer konnte am Montag nach einem Absturz beim Klettern in der Obersteiermark nur noch tot geborgen werden. Der Mann war gemeinsam mit einem Freund auf einer Gratüberschreitung, als er aus unbekannter Ursache den Halt verlor. Sein 46-jähriger Kletterpartner stieg noch ab, konnte aber keine Lebensfunktionen mehr feststellen. Wegen der schlechten Witterungsverhältnisse war erst Stunden später eine Bergung des Toten möglich, so die Sicherheitsdirektion Steiermark.

Gegen 11.45 Uhr waren der 47-Jährige aus Oberdorf (Bezirk Oberwart) und der 46-Jährige aus Hartberg am Grat vom Sonntagskar in Richtung Großen Bösenstein (2.448 m) im Gemeindegebiet von Rottenmann unterwegs, als der ältere des Kletterduos plötzlich abrutschte. Sofort suchte der Hartberger nach seinem Freund, um Erste Hilfe zu leisten. Aber für den 47-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Der Steirer kletterte zurück auf den Grat und rief die Einsatzkräfte. Diese konnten wegen des starken Windes nicht mit dem Rettungshubschrauber ausrücken, sondern mussten zu Fuß unter schwierigsten Verhältnissen die Leiche ins Tal bringen. (APA)

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