Zwei Drittel aller Fahrräder unzureichend geschützt

4. August 2009, 11:04
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Kuratorium für Verkehrssicherheit: Leicht zu knackende Schlösser und frei stehende Räder für Diebe kein Hindernis

Vor unzureichend geschützten Fahrrädern hat das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) gewarnt. Zwei Drittel der Räder in Österreich haben derzeit keine sicheren Schlösser. Zwar seien 92 Prozent der 1.100 österreichweit überprüften Räder mit einem Diebstahlschutz ausgestattet gewesen, doch in vielen Fällen würde das für Diebe kein Hindernis darstellen, so das KfV in einer Aussendung.

39 Prozent der überprüften Fahrräder waren mit einem Spiralschloss gesichert, 23 Prozent mit einem Zahlenschloss und ein Prozent mit einem Speichenschloss. "Spiral-, Zahlen- oder Speichenschlösser sind nicht ratsam, da sie leicht durchgezwickt bzw. geknackt werden können", warnte Birgit Zetinigg, Leiterin des Bereichs Eigentum & Feuer im KfV. Empfehlenswert seien Bügelschlösser aus gehärtetem Stahl mit einem Rohrdurchmesser von mindestens 19 Millimetern, ebenso wie Panzerkabelschlösser mit einer Mindeststärke von acht Millimetern. Rund ein Viertel der erhobenen Fahrräder war mit einem Panzerkabelschloss gesichert, acht Prozent mit einem Bügelschloss.

Ideal sei die Kombination von zwei oder mehreren Schlössern, so das KfV. Je mehr Zeit benötigt wird, um die Sicherung des Fahrrades zu entfernen, desto unattraktiver wird es für Diebe. Schlösser nützen aber nur, wenn das Fahrrad an einem verankerten Gegenstand gesichert wird. (APA)

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    Zwei Drittel der Räder in Österreich haben derzeit keine sicheren Schlösser.

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