Fatah bekennt sich zu Friedensgesprächen

3. August 2009, 16:09

Parteitag der Abbas-Bewegung beginnt heute, Dienstag, in Bethlehem

Bethlehem - Die palästinensische Fatah-Bewegung bekennt sich in ihrem neuen Parteiprogramm zu weiteren Friedensverhandlungen mit Israel. Zugleich will sie dem Entwurf zufolge aber am Recht zum Widerstand gegen die israelische Besatzung festhalten, wie vor dem am Dienstag beginnenden Parteitag in Bethlehem verlaute.

Der Parteitag im Westjordanland ist der erste seit 20 Jahren. Rund 2.200 Delegierte aus den palästinensischen Gebieten und aus dem Exil werden erwartet. Auf der dreitägigen Versammlung sollen Führungsgremien neu gewählt und das neue Parteiprogramm beschlossen werden. Das Programm von 1989 rief noch zum "bewaffneten Kampf" gegen Israel auf. (APA/AP)

 

AttenTexter
 
10
...

Interessant.

Man kann sich also auch zu Friedensgesprächen BEKENNEN, nicht nur zu Terroranschlägen.

Hmm... stellt sich mir die Frage, ob diese Formulierung absichtlich so gewählt worden ist, um nicht vergessen zu machen, wozu sich die Fatah sonst normalerweise BEKENNT.

Hach, herrliche deutsche Sprache!

Reddogg
 
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Oje Differenzierung scheint nicht gerade Ihr Punkstück zu sein oder?
Die Fatah bekannte sich zu fast gar nichts. Dass was Sie meinen ist sind wohl eher u.a. die Al-Aqsa-Br. oder?
Probieren Sie es ruhig dass nächste Mal wieder, vielleicht haben Sie ja dann mehr Glück...

ariel seligman
30

nach den riesenerfolgen der letzten 60 jahre die die palästinenser mit ihrem bewaffneten widerstand gefeiert haben und der signifikanten verbesserung ihrer lebensumstände kann man ihnen das gar nicht verübeln ;)

mistaG
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sehr witzig Ihr Sarkasmus...

Odo
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Das Ganze hört sich besser an als es tatsächlich ist.

Die Fatah lehnt nämlich weiterhin die Anerkennung Israels als jüdischen Staat ab, was für den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu aber eine der Voraussetzungen für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen ist.

http://www.dw-world.de/dw/articl... 87,00.html

Auch andernorts steht es nicht gut um den Nahost-Friedensprozess. Nach Saudi-Arabien letzte Woche hat nun selbst Jordanien es abgelehnt, seine Beziehungen zu Israel zu verbessern, wie dies sich die USA gewünscht hatten.

http://news.yahoo.com/s/ap/2009... 5yZWplY3Q-

Reddogg
 
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Warum muss man ein Land irgendeiner Religion anerkennen? Das macht keinen Sinn, oder ist der Großteil der europ. Länder als christl. Länder anerkannt, oder die USA? Wer solche Ideen hat und Forderung möchte ein rassistisches System aufbauen, in Israel ist dies ja durchaus schon vorhanden mehr als 10 gesetze unterscheiden zwischen Juden und Gojim's (Nicht-Juden).
Ausserhalb Israel's geht dass dann weiter, u.a. mit den Siedlerstrassen.
Wenn Sie dies als schlecht interpretieren dass ein Land so etwas nicht anerkennen möchte, dann weiß man zumindest welches Geistes Kinde Sie sind.

Jürgen Rembremerding
54
"Du sollst Fatah und Mutah ehren!"

khaleb
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Fatah und Mullah

heissts dort wohl

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