"Rundschau am Sonntag" künftig nicht mehr gratis

3. August 2009, 16:05
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Wegen Rückgang bei Werbeausgaben - Für die Ausgaben in den Entnahmetaschen werden künftig 50 Cent verlangt

Die in Oberösterreich erscheinende "Rundschau am Sonntag" der Tiroler Moser Holding wird aus wirtschaftlichen Gründen künftig nicht mehr gratis abgegeben. Für die Ausgaben in den Entnahmetaschen werden künftig 50 Cent verlangt. Das bestätigte Chefredakteur Thomas Winkler.

Begründet wird das Ende der Gratis-Zeitung damit, dass sie sich bisher nur durch Anzeigen finanziert habe. Wegen der Wirtschaftskrise hätten die Unternehmen ihre Werbeausgaben drastisch reduziert. Statt deshalb am Personal oder am Produkt "Rundschau am Sonntag" zu sparen, habe man sich entschieden, die Leser an den Entnahmetaschen um "ehrliche 50 Cent" pro Zeitung zu bitten, erklärte Winkler.

Die Umstellung soll schrittweise logistisch den Sommer über erfolgen. Erste Erfahrungen im Mühlviertel hätten gezeigt, dass die Umstellung auf eine Kaufzeitung "sehr positiv angenommen" werde. Die seit Jahreswechsel im Umfang und im Inhalt erweiterte "Rundschau am Sonntag" erscheint in sechs Regional-Ausgaben mit einer Gesamtauflage von 320.000 Stück. (APA)

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