Erzbischof: Selbstmord­gefahr durch Facebook

3. August 2009, 15:32
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Der englische Erzbischof Vincent Nichols warnt vor Entmenschlichung durch Internet und Handy

Der Erzbischof von Westminster hat vor Social Networks wie Facebook und MySpace gewarnt. Jugendliche würden dazu ermutigt, Freundschaft als Ware zu sehen und könnten in den Selbstmord getrieben werden, wie Vincent Nichols dem Telegraph sagte.

Flüchtige Bekanntschaften

Jugendliche würden nur vorübergehende Beziehungen aufbauen und nicht damit klar kommen, wenn ihr soziales Netzwerk einbreche. Außerdem würden Internet und Mobiltelefone das Gemeinschaftsleben "entmenschlichen". Der exzessive Gebrauch von SMS oder E-Mail führe dazu, dass Menschen die Fähigkeit zu Face-to-Face-Kommunikation verlieren.

Selbstmordgefahr

Zudem gebe es den Trend der Anzahl der Freunde zu viel Bedeutung beizumessen und das könne letztendlich zum Selbstmord führen, schließt der Erzbischof. Denn ein Schlüsselfaktor für Selbstmord unter jungen Menschen seien flüchtige Freundschaften. Der katholische Bischof bezieht sich damit auf den Tod eines 15-jährigen Mädchens vergangene Woche. Die Jugendliche hatte Selbstmord begangen, nachdem sie auf dem Social Network Bebo von anderen Usern gemobbt worden war. (red)

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    Erzbischof Vincent Nichols

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