Ungesicherte Eisenbahnkreuzungen mit neuen Warnschildern

3. August 2009, 15:28
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Österreichweit wurden 7.800 Schilder mit reflektierenden Andreaskreuzen montiert

Eisenbahnkreuzungen ohne Schranken oder ohne Lichtanlagen sind besonders gefährliche Unfallpunkte und wurden deshalb seit dem Vorjahr Schritt für Schritt in punkto Sicherheit verbessert: 1.897 solcher Übergänge ohne technische Sicherung wurden mit reflektierenden Andreaskreuzen sowie speziellen neuen Bodenmarkierungen versehen, teilte Verkehrsministerin Doris Bures (S) am Montag in einer Aussendung mit.

Insgesamt wurden 7.800 Tafeln montiert und Straßenerhalter brachten neu gestaltete weiße Bodenmarkierungen an. Darüber hinaus sollen besonders unfallhäufige Punkte entschärft werden. 56 solcher Hotspots wurden laut Verkehrsministerium ausgemacht. Dabei handelt es sich um solche ohne technische Sicherung oder Übergänge, die nur Signalanlagen haben und einen Schranken benötigen. Mehr als die Hälfte davon wurde schon nachgerüstet, die restlichen werden im Laufe dieses Jahres umgebaut.

Aufgelassen

Im ÖBB-Rahmenplan sollen außerdem in den kommenden Jahren mehr als 100 Kreuzungen aufgelassen, durch Unterführungen ersetzt oder durch Errichtung von Schranken sicherer gemacht werden. Der Hintergrund der Maßnahme: Im internationalen Vergleich weise Österreich eine hohe Zahl an Eisenbahnkreuzungen auf. Im Netz der ÖBB gibt es durchschnittlich pro Kilometer einen Bahnübergang, wohingegen der europäische Durchschnitt bei rund zwei Kilometern liegt. (APA)

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    1.897 Bahnübergänge ohne technische Sicherung wurden jüngst mit reflektierenden Andreaskreuzen sowie speziellen neuen Bodenmarkierungen versehen.

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