Unvermögens-Steuern

3. August 2009, 17:09

Steuerpolitik ist eine Frage kollektiver Intelligenz. Und Intelligenz nach Adorno heute eine moralische Kategorie.

Unlängst habe ich in "Reich sein mit Klasse"* gezeigt: Es gibt schon Höchststeuern auf das größte, einzig wertschöpfende Vermögen - unser Arbeitsvermögen.
Am selben Tag erwies die OECD** einen der höchsten "tax wedges": Kaum wo sonst bleiben von 100 bezahlten nur 51,2 Euro Nettoeinkommen.

Wir haben 50 Prozent höhere Abgaben auf Arbeit (14 Prozent) als im OECD Mittel (9 Prozent); widersinnig hohe Freigrenzen für 38 Prozent der steuerpflichtigen EinkommensbezieherInnen, die fast eine Million Erwerbstätige von 2,4 Millionen Steuerbefreiten zu Bagatell-"Zuverdienern" ohne Karriereanreize in Prekariats-/Armutsfallen locken; prohibitive, demoralisierend hohe Eingangssteuersätze (36,5 Prozent); fast konfiskatorische Grenzsteuersätze für das mittlere Einkommensdrittel (vor allem junge Mütter mit Kinderbetreuungsgeld) von bis zu 80 Prozent; absurd niedrige Schwellwerte für Spitzensteuersätze, gut verdienende Facharbeiter in der obersten Einkommenssteuerklasse; dafür gleiche Grenzsteuersätze für Angestellte mit 60.000, 600.000, 6 Millionen oder 60 Millionen Euro Jahresverdienst. Ein paar Milliarden Euro Gewinn aus Aktienverkäufen kann ebenso steuerfrei sein wie Großgrundbesitz, Erbschaften oder Vermögenszuwächse aus Immobiliendeals.

Unser Steuersystem ist also neo-feudal und leistungsfeindlich, innovations- und wachstumshemmend, beschäftigungsmindernd. Es prämiert Reichtum, Großförderungsempfang, Spekulantenschlauheit, kleinbürgerliche Trägheit, "Gemütlichkeit" - und besteuert Anstrengung, Tüchtigkeit, Konkurrenzfähigkeit sowie unternehmerische Risikobereitschaft auf eigene Kosten.

Dementsprechend selten sind Selfmade-Milliardäre wie Dieter Mateschitz, Karl Wlaschek oder Frank Stronach - der mit Charme betont "so viel Geld kann ich nicht verlieren, dass ich's merk". Wer so fein raus und finanziell so entspannt ist, den dürften auch "Reichensteuern" nicht schrecken.

Zu den Kuriositäten dieser Steuer-Spaß-kultur zählt auch, dass der Sozialstaat nur mit Sozialleistungen zugunsten sozial Schwacher umverteilt, während Gesundheits- und vor allem Bildungsausgaben (erst recht nach Abschaffung von Kindergarten- und Studiengebühren und ohne einkommensgestaffelte Selbstbehalte im Gesundheitswesen) vor allem den Besserverdienenden zugute kommen. Oder dass wir Arbeit statt Energieverbrauch und Umwelt-/Klimabelastung besteuern; dass etwa statt fahrabhängiger Kfz-Steuern eine Autobahnjahresvignette für alle gleich viel und so wenig kostet wie die Autobahngebühren für einen einzigen Wochenendausflug von Paris nach "Paris plage", die nächstgelegenen Strände der Normandie.

Von außen besehen wirkt das wie ein halblustiger Operettensteuerstaat. Die unbestreitbaren Erfolge zeigen, dass das nicht ganz stimmen kann - oder bisher nicht völlig unzeitgemäß war. Wie weit wir freilich als bildungsschwacher, fremden- und leistungsfeindlicher, Erwerbsarbeit besteuernder "gemütlicher" Standort im globalen Wissenswettlauf um Talente in Zukunft kommen und ob die Marktnische als Alterssitz und Luxussanatorium für Oligarchen, Scheichs, abgetakelte Geldsäcke und Witwen im Ruhestand (und ein paar Playboys und -girls im Anhang) für das Dienstpersonal rundum genug Kuchenreste und würdevolle Hoflieferantenaufträge abwirft - schau ma mal! (Bernd Marin/DER STANDARD, Printausgabe, 4.8.2009)

* DER STANDARD 13. Mai
** OECD, "Taxing Wages" 2009

  • Alle bisherigen Kolumnen von Bernd Marin finden Sie auf der Website www.euro.centre.org

  • 27.5.2011
    • "LIFE" is Life? [80]

      Einfach unglaublich, wie ältere Mitarbeiter in der privatisierten ehemaligen Staatsindustrie behandelt werden. Noch können sie in die Frühpension flüchten

  • 25.5.2011
    • Neue Arbeitszeit-Zeiten [73]

      Im Ideenwettbewerb um Lebensqualität, humaneres und wertschöpfenderes Arbeiten haben wir eine Welt zu gewinnen. Durch sozialpartnerschaftliche Win-Win-Innovationen, statt Dialogblockaden.

  • 30.4.2011
    • "Des Ano": Unglück durch Wohlfühlpolitik [149]

      Frühpensionen sind überwiegend weder unvermeidlich, noch unfreiwillig, noch erhöhen sie Wohlfahrt und Wohlbefinden. Sie sind vielmehr sündteuer subventioniertes Unglück.

  • 2.4.2011
  • 31.3.2011
  • 26.2.2011
    • Aktive Senioren [200]

      "Eines ist unbestritten: Wenn wir so weitermachen, geht es in den Abgrund", weiß sogar der Seniorenbundobmann. Doch was folgt daraus für wen?

  • 15.2.2011
    • SOS Quotenmänner! [299]

      Diese Kolumne ist reine "Männersache", nicht für Frauen. Hoch an der Zeit, unter uns Klartext zu reden.

  • 1.2.2011
    • Rating-Meinungshandel [17]

      Schon im Jänner 2009 wurde die Rolle der "großen drei" Ratingagenturen im globalen Finanzcrash als Hehler statt als Marktgendarmen angesprochen*. Seither wissen wir noch mehr über ihre Fehlurteile und Korruption. Doch nichts geschieht, Regulierungsversuche des Binnenmarktkommissars waren ebenso erfolglos wie der US Securities and Exchange Commission (SEC). Der nächste Kollaps wird vorbereitet - und damit Unruhen in Europa?

  • 18.1.2011
    • Klassekanzler Kreisky [67]

      Volkskanzler wird man durch den Respekt und die Zuneigung der Menschen, die natürliche Autorität und kluge, für sie vorteilhafte Staatskunst verspüren. Worin Kreisky Recht hatte, und wovon wir bis heute zehren. Worin Staatsmacht (Kanzler)Klasse zeigt. Warum er uns fehlt - und wem nicht.

  • 4.1.2011
    • Märchenonkel [60]

      Zu den langlebigen Ursprungs-Mythen der Zweiten Republik gehört die angebliche Drittel/Drittel/Drittel-Regel. Doch es gibt sie gar nicht - weder als Verfassungs- noch als einfaches Gesetz. Auch diese chronische Unwahrheit eine „Tochter der Zeit“.

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Außerirdischer
02
S.g. Herr Marin!

Anmerkungen zu den langen postings weiter unten, falls sie tatsächlich der Nämliche sind:

Wenn sie einen medizinischen Artikel lesen, oder etwas über Quantenphysik, dann sind sie wahrscheinlich auch froh, wenn ihnen den Journalist die Fakten und Zahlen anschaulich aufbereitet.

Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft: Sogar ein Genie wie der Albert Einstein mußte bei Mathematikern um Hilfe für seine Berechnungen bitten!

Wenn Sie also in Urlaub fahren und zufällig an einem Tisch mit Angestellten sitzen und das Thema ''Steuern'' fallen lassen, werden Sie bemerken, dass die meisten keinen Unterschied zwischen Steuern und Abgaben machen. Auf dem Niveau bewegen wir uns, behaupte ich einmal als Neuer Selbständiger!

also dann ...
10
13.8.2009, 08:49
naja ... da müssen sie schon differenzieren, denn

- und da haben sie recht - "normale" unselbständige unterscheiden kaum zw. steuern und abgaben.

marin...gibt javor wissenschaflter (?) zu sein, und da er nicht mal die begriffe erwerbstätig/steuerpflichtig
auseinanderhalten kann und überdies seine aus dem "ärmel gezauberten" ziffern nicht mal recherchiert ...
wirkt er einfach oberflächlich und wenig kompetent !

Spinndoktor
11
13.8.2009, 08:13
Na ja, ich würde das nicht so übel nehmen

wenn einer sich ärgert und aufstampft. Er hat halt m. E. einen berufsbedingt sehr eingeschränkten Blickwinkel und die gewitzte Präsentation dessen verhilft ihm anscheinend zu einem guten Einkommen aus der Ecke seiner Adoranten. Weshalb sollte einer dann auch davon abgehen? Das war bei ihm aber auch noch nie anders, man weiss ja, wer es sagt. Also Nachsicht bitte und zur Beruhigung noch der Hinweis, dass sich seine rumpelstilziösen Privatthesen noch nie direkt merkbar auf die Realpolitik ausgewirkt haben. Jedes System hält sich ein paar solcher Neutronen, das erhöht das spezifische Gewicht. Na und?

Toni Meister
04
Literaturhinweis: Schön Reich,Steuern zahlen die anderen

Sascha Adamek und Kim Otto: Schön Reich. Steuern zahlen die anderen. Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt. München 2009. Euro 17,95

also dann ...
00
danke.

Owi l8
10

Herrn Marins Empörung scheint mir nur allzu berechtigt. Was mir als deklariertem Steuerlaien jedoch unangenehm auffällt, ist der lockere Umgang mit Zahlen. Der Satz "dafür gleiche Steuersätze für Angestellte mit 60.000, 600.000, 6 Millionen oder 60 Millionen Euro Jahresverdienst" klingt zwar recht fetzig, in Wahrheit zahlen Angestellte mit 60.000 nur 33,73% Steuern, während die 50% erst bei den wesentlich höheren Einkommen voll zum Tragen kommen.

europa fassen
02

Sobald Sie auch die Sozialversicherungsabgaben dazu rechnen, kommt aber was anderes raus.

Da steigt die Gesamtabgabenbelastung (SozV+ESt.) bis etwa 55.000 Euro auf 49,3%, danach fällt sie (wegen Überschreitens der Höchstbeitragsgrundlage) auf 38,2 Prozent zurück. Erst ab rund 69.000 Euro steigt die Belastung langsam auf 43,7 Prozent an.

Diese Daten sind von vor der letzten Steuerreform und können jetzt leicht verändert sein.

Wir haben also bei den Gesamtabgaben eine Art Flat-Tax mit einem Bauch nach oben beim sogenannten Mittelstand.

Owi l8
10

Herr Marin spricht von den "gleichen Steuersätzen" für Angestellte mit 60.000 bis 60,000.000 Euro Jahresverdienst. Darauf beziehe ich mich. Dass es inklusive Sozialversicherungsabgaben anders ausschaut, daran besteht kein Zweifel.

Bernd Marin
10
"Steuersätze"

Zu Owi 18: Sie haben einen Punkt, "locker" war allerdings die Begrifflichkeit, nicht der "Umgang mit Zahlen": mit "Steuersätzen" tout court meinen wir immer marginale und nicht Durchschnittssteuersätze - also wie jeder weitere Euro versteuert wird. Und da gilt für den Druckereiarbeiter mit 60.000 Euro jährlich derselbe Grenzsteuersatz pro Euro wie für Herrn Wiedeking von Porsche mit 60 Millionen Euro. So "fetzig" IST die Wirklichkeit, sie "klingt" nicht nur so.

Owi l8
01
Marginale Steuersätze

Danke. Wieder was gelernt. Vielleicht wird ja aus mir auch noch ein Steuerexperte. Wenn nicht gar ein Sozialwissenschaftler.

also dann ...
20
nein ... so "fetzig" ist die wirklichkeit eben nicht, weil

ja mit höherem einkommen auch der steueranteil am gesamten brutto-einkommen (oder der bemessgr.dlage) s t e i g t...
und sich bei einem einkommen von 60 mio zu 60.000
ein höherer durchschnitts-steuersatz...ergibt.

es ist ja kein geheimnis...
dass der grenz-steuersatz nur die tarifklassen bestimmt - und nichts über die gesamte (durchschnittliche) steuerbelastung aussagt.

Bernd Marin
10
also dann....verstehen Sie's wirklich nicht....

also dann, und ich dachte schon Sie WOLLEN einfach nicht verstehen, dabei....
Anreizwirkung und Steuergerechtigkeit hängen ausschließlich am Grenzsteuersatz: offenbar halten Sie den 60.001 Euro gleichermaßen schwer verdient - und besteuerungswürdig - wie den 60.000.000 Euro, gratuliere !

also dann ...
10
naja ... nachdem sie nicht mal die "erwerbstätigen" ( ? ) richtig recherchieren können... gneissen`s auch nicht den unterschied zw. grenz - und durchschnittssteuersatz ? ? ?

nur zum nach-denken (rechnen) ...
z.b. brutto-einkommen : 60.500,- ....60.000.000,-
- 50 % grenzsteuersatz: ....250,- ....29.970.000,-
- annahme: 30 % steuern
bis zu 60.000,- ............18.000,- ..........18.000,-
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
gesamte eink.steuer : ....18.250,- ....29.978.000,-
(in % von bruttolohn) 30,2 %..........49,96 %
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
todo claro ...?

auch ist ihre ansicht, dass..."Anreizwirkung und Steuergerechtigkeit ausschließlich am Grenzsteuer-satz hängen" - nicht korrekt.
ein tipp :
lesen sie mal im ekstg ... nach.

und ob die o.a. einkommen
..."gleichermassen schwer verdient"... sind,
ist eine andere steuer debatte.

Bernd Marin
10
also dann....Sie wollen weiter aneinander vorbeireden....

also dann...kein Mensch bestreitet den Unterschied von Grenz- und Durchschnittssteuersatz, im Gegenteil, ich habe ihn ausdrücklich angesprochen - aber mich mit guten Gründen auf den Grenzsteuersatz konzentriert (während Sie dauernd auf den für Erwerbsentscheidungen völlig irrelevanten Durchschnittssteuersatz rekurrieren). Offensichtlich macht die ostentative Feindseligkeit blind (und begriffsstutzig) - oder Sie sind ein Gewohnheitsraufer (siehe Ihr Schlagabtausch auch mit anderen Postern). Schade um die Zeit, lasciamo perdere....

also dann ...
10
g u t : ich habe ja verständnis dafür, dass es ihnen peinlich . . . ist, bereits bei einer simplen anlyse der "erwerbstätigen" zu scheitern,

und sich diese unzulänglichkeit auch auf andere begriffe ... überträgt !

ihre emotionalen befindlichkeiten und frustrationen gehören ihnen ganz alleine - sie haben ja mit mir nichts zu tun.

also dann ...
tschüss.

Bernd Marin
00
basta

basta e basta, lasciamo perdere !
Auch mit Ihrer Rechthaberei zu den "Erwerbstätigen" liegen Sie daneben: schicke Ihnen gerne die genauen und neuesten Daten zu Erwerb und Steuerbefreiung nach meiner Urlaubsrückkehr.

also dann ...
10
rechthaberei ? nur weil sie ... nicht mal die begriffe verstehen..., die sie im artikel verwenden ?

sie schrieben : "...die fast eine
von 2,6 Millionen steuerbefreit Erwerbstätigen ..."

siehe östat - lohnsteuer 2007 : seite 38.
- arbeitnehmerInnen 3.926.183 (spalte/bruttobezüge)
- einbeh. lohnsteuer 3.143.611 (.."../arb.nehmer...)
- - - - - - - - - - - - - - - - - -
= steuerbefreite AN. ...782.572
- - - - - - - - - - - - - - - - - -

ich kenne den unterschied zwischen "steuerpflichtig" und "erwerbstätig" ...
und brauche ihre ziffern daher nicht, danke.

Bernd Marin
10
hoffnungslos

Recht so: jemand der bei Daten nicht einmal Ziffern und Zahlen unterscheiden kann ist auch für Nachhilfe hoffnungslos verloren....

also dann ...
10
oh je ... sie werden immer lächerlicher - irgendwie schade.

jaja ...
- nicht mal die grundbegriffe
(steuerpflichtig - erwerbstätig) verstehen,
- keinerlei kritik vertragen...
aber den eitlen, "wohlgefühlten wissenschaftler"
heraushängen lassen - gelle !

mann o mann...

Bernd Marin
00
20.8.2009, 20:53
"also dann...", Antisemit auch noch....

"also dann", Antisemit auch noch.... siehe sein Posting zum Scholten-Interview 8. Juli. Jetzt wird endlich klar, woher der Wind - und der üble Geruch - weht, "also dann..."

also dann ...
10
21.8.2009, 09:39
schmunzel ... amüsant zu sehen, wie t i e f... sie in ihrer eigenen jauchengrube versinken,

nur um von ihrer eigenen wissenschaftlichen ( ? )
unzulänglichkeit abzulenken.

ein tipp : lernen sie die (GRUND)begriffe
b e v o r sie ihre flachen... statements loslassen.

lessismore
01

Bernd Marin in the mosh pit. Cool!

europa fassen
00

ok

lessismore
00

In Amerika ist die Krankenversicherung keine Abgabe, aber trotzdem alles andere als billig, im Gegenteil. Ist das beim "OECD-Mittel" berücksichtigt?

also dann ...
11
hr marin ... ist - offensichtich ! - nicht mal imstande, die erwerbstätigen ... richtig zu recherchieren ( ! ), denn...

wie er auf 2,6 mio (?) erwerbstätige,
(die keine steuern zahlen)...
bei 3,9 mio insges. (östat - lohnsteuer 2007) kommt,
- ist entweder faulheit
- oder blankes UN-wissen, denn
dass nur 1,3 mio erwerbstätige 20, 7 mrd (!)
an lohnsteuer zahlen ... ist ein holler !

der rest...ist niedlich geschrieben, gleichwohl eine ECHTE analyse des österr. steuersystem ausbleibt, die ja o h n e...
die berücksichtigung der vermö-gensbezogenen steuern in die gesamteinnahmen nicht sinnvoll ist.

er sollte daraus lernen...
und zumindest die objektiven daten recherchieren, bevor...er drauf los schreibt !

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