Neue Regierung will bis 2013 den Euro einführen

3. August 2009, 14:53
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Nationalwährung Lew bereits an den Euro gekoppelt - Inflation soll bis Jahresende unter 3 Prozent sinken

Sofia - Bulgarien will bis 2013 den Euro einführen. "Wir haben die Chance, im letzten Jahr unseres Mandats den Euro einzuführen", sagte der neue bulgarische Finanzminister Simeon Djankow in einem Interview der Zeitung "24 Tschassa" (Montag) in Sofia. Die neue bürgerliche Regierung des Landes ist seit einer Woche im Amt. Die Nationalwährung Lew ist derzeit an den Euro gekoppelt.

Auch wegen der Wirtschaftskrise soll zum Jahresende die Inflation in Bulgarien unter 3,0 Prozent sinken. Damit wäre das einzige noch nicht erfüllte Kriterium zur Euro-Einführung erfüllt, sagte Djankow weiter. Sollte das Haushaltsdefizit für 2009 unter 3,0 Prozent bleiben, wolle Bulgarien bei der Europäischen Union (EU) eine Teilnahme am Wechselkursmechanismus II als Vorbereitung zur Einführung des Euro beantragen. Sofia wollte ursprünglich den Euro im Jahr 2010 einführen. Dies war jedoch wegen an der hohen Inflation und dem großen Leistungsbilanzdefizit gescheitert. (APA)

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