16-jährige Wienerin ertrank im Zicksee im Burgenland

2. August 2009, 18:50
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Geistig behindertes Mädchen wurde seit Samstag im Strandbad vermisst - Obduktion ergab keine Hinweise auf Fremdverschulden

Eisenstadt  - Eine 16-jährige Wienerin ist am Samstag im Zicksee im burgenländischen St. Andrä (Bezirk Neusiedl am See) ertrunken. Das hat die am Sonntagnachmittag durchgeführte Obduktion bestätigt, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland in einer Aussendung. Das Mädchen, das sich mit seinen Angehörigen im Strandbad aufgehalten hatte, wurde seit Samstagnachmittag vermisst. Im Zuge einer Suchaktion fanden Einsatzkräfte die junge Wienerin am Sonntag in der Früh tot im Wasser.

Das Mädchen - es war laut Exekutive geistig nicht seinem Alter entsprechend entwickelt und litt unter epileptischen Anfällen - machte mit seinen Eltern Urlaub im Burgenland. Am Samstagnachmittag hielt sich die Familie im Strandbad in St. Andrä auf. Als ihre Angehörigen die 16-Jährige gegen 17.00 Uhr weder im Wasser noch in der Badeanlage entdecken konnten, alarmierten sie die Polizei.

An der daraufhin eingeleiteten Suchaktion nahmen zwölf Polizisten, zwei Helikopter und Suchhunde Teil. Feuerwehrleute aus St. Andrä waren mit Motorbooten im Einsatz. Gegen 03.00 Uhr wurde die Suche vorerst ergebnislos eingestellt und am Sonntag um 06.00 Uhr früh fortgesetzt.

Um 07.35 Uhr fanden Feuerwehrmänner das Mädchen etwa 15 Meter vom Ufer entfernt im 70 bis 80 Zentimeter tiefen Wasser. Bei der am Nachmittag durchgeführten Obduktion wurden keine Hinweise auf ein Fremdverschulden festgestellt, hieß es von der Exekutive.(APA)

 

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