Wirtschaftserholung braucht noch Monate

1. August 2009, 17:39
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US-Präsident warnt vor übertriebener Euphorie, auch wenn die Konjunkturprogramm zu greifen beginnen

Washington - US-Präsident Barack Obama hat angesichts ermutigender Konjunkturdaten vor übertriebener Euphorie gewarnt. Die Wirtschaft habe sich zwar in den vergangenen Monaten besser entwickelt als erwartet. Es werde jedoch noch viele Monate dauern, bis sie sich aus der Rezession befreien könne, sagte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Radio- und Internet-Botschaft. Aus vorläufigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging am Freitag hervor, dass die US-Konjunktur ihre Talfahrt im Frühjahr deutlich verlangsamte.

Volkswirte sahen die Daten als eindeutigen Beweis dafür, dass die USA ihre 19-monatige Rezession beinahe überstanden haben. Obama sah in ihnen den Beleg, dass sein 787 Milliarden Dollar (557 Mrd. Euro) schweres Konjunkturprogramm anfängt zu greifen. Der Bericht vom Freitag sei ein wichtiges Zeichen, dass die USA sich in die richtige Richtung bewegen.

Sorgen bereitete ihm aber vor allem die hohe Arbeitslosigkeit. Der Arbeitsmarktbericht für Juli am kommenden Freitag werde wahrscheinlich zeigen, dass noch immer viel zu viele Jobs verloren gingen. "Aus meiner Sicht werden wir keine Besserung sehen, solange wir Arbeitsplätze verlieren", sagte Obama weiter. (APA/Reuters)

 

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