Keine Länderspiele mehr am Wörthersee

1. August 2009, 12:09
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ÖFB-General Ludwig über geplanten Rückbau besorgt: "Aus Sicht des österreichischen Fußballs fatal"

Klagenfurt - Die jüngste Entwicklung in der Klagenfurter Stadion-Frage hat beim Generaldirektor des Österreichischen Fußballbunds (ÖFB), Alfred Ludwig, Stirnrunzeln ausgelöst. Weil am Freitag die Differenzen zwischen Finanzministerium und Stadtregierung nicht ausgeräumt werden konnten, deutet derzeit alles auf einen Rückbau des EM-Stadions am Wörthersee von 30.000 auf 12.000 Plätze hin.

Aus Sicht Ludwigs hätte diese Entscheidung sowohl auf den österreichischen als auch den Kärntner Fußball negative Auswirkungen. "Die Verwirklichung dieser Rückbauvariante würde das endgültige Ende von Klagenfurt als Austragungsort für Matches unserer Nationalmannschaft bedeuten und damit auch die Vision vom jährlichen 'Ferienländerspiel am Wörthersee' zunichtemachen", erklärte Ludwig. "Aus Sicht des österreichischen Fußballs wäre es fatal, das wohl schönste Stadion der Republik zu einer Mini-Spielstätte zu degradieren, deren Kapazität nicht einmal für Schlagerspiele des SK Austria Kärnten in der Bundesliga ausreichen würde", so Ludwig weiter.

Am 12. August steigt im Klagenfurter Stadion ein freundschaftliches Länderspiel gegen Kamerun, für das bis Samstagvormittag bereits rund 15.000 Tickets an die Fans gegangen waren. Die bisher letzten Länderspiele im April diesen Jahres und im September 2007 lockten stets 20.000 und mehr Fußballfans in die Arena am Wörthersee. (APA)

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    Wenn das Stadion verkleinert wird, spielen Constantinis Mannen nicht mehr in Kärnten

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