Pjöngjang: Südkoreanisches Boot drang unerlaubt in Gewässer ein

1. August 2009, 13:45
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Ermittlungen gegen vier Fischer

Seoul - Nordkorea hat sich zwei Tage nach der Beschlagnahme eines südkoreanischen Fischerbootes erstmals direkt zu dem Vorfall im japanischen Meer geäußert. Das Schiff sei unerlaubt in nordkoreanische Gewässer eingedrungen, meldete die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. Eine zuständige Behörde habe Ermittlungen aufgenommen.

Zuversicht

Südkoreas Minister für Wiedervereinigung, Hyun In Taek, bezeichnete die relativ schnelle Reaktion aus Pjöngjang als "positiv" und zeigte sich zuversichtlich, dass dies auf eine schnelle Freigabe des Fischerbootes und seiner vierköpfigen Besatzung hinweisen könne. Das südkoreanische Fischerboot war am Donnerstag im Japanischen Meer von einer nordkoreanischen Militärpatrouille gestoppt worden war. Seoul hatte gefordert, die vier Fischer mit ihrem Boot in ihre Heimat zurückkehren zu lassen. (APA)

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