Black Hat

Bankomat-PINs über Steckdose ausspioniert

von riegler  |  30. Juli 2009, 12:11
  • Artikelbild: Über zusätzliche Hardware oder Tastaturatrappen können PINs am Geldautomat abgefangen werden. Italienische Forscher haben nun aber eine neue Methode über die Steckdose gefunden.  - Foto: APA

    Über zusätzliche Hardware oder Tastaturatrappen können PINs am Geldautomat abgefangen werden. Italienische Forscher haben nun aber eine neue Methode über die Steckdose gefunden.

Forscher präsentieren Keyboard Sniffer auf Black Hat-Konferenz

Eingaben auf PS/2-Keyboards können offenbar über Steckdosen ausspioniert werden. Auf der Black Hat-Sicherheitskonferenz haben zwei italienische Sicherheitsexperten nun einen PS/2 Protocol Keyboard Sniffer vorgestellt, wie heise berichtet. Demnach kann anhand der Masseleitung im Stromnetz nachvollzogen werden, welche Tasten angeschlagen wurden.

PINs abhören

Die beiden Forscher Andrea Barisani und Daniele Bianco geben an, mit ihrer Methode die PIN-Codes von Geldautomaten im Italien alleine über die Steckdose ausspioniert zu haben. Auch sei es ihnen gelungen Tastatureingaben mit einem Lasermikrophon abzufangen. Dabei sollen die Vibrationen von Notebooks aufgezeichnet und ausgewertet werden.

Skimming-Attacken und Software-Lecks

Geldautomaten sind ein begehrtes Zielobjekt für Hacker. Beim sogenannten Skimming werden zusätzliche Komponenten am Kartenschlitz oder auch Tastaturatrappen angebracht, um die Daten der Bankomat- oder Kreditkarte auszulesen oder die Geheimcodes abzufangen. Ein weiterer auf der Black Hat-Konferenz angesetzter Vortrag zu dem Thema musste allerdings abgesagt werden. Sicherheitsexperten wollten auf Lecks in der Software von Geldautomaten aufmerksam machen. Doch der betroffene Automatenhersteller hatte die Sicherheitsforscher gebeten, keine Informationen herauszugeben, bevor die Lücken nicht geschlossen seien. (red)

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Ursula Stencil
08.10.2009 02:35
das ist ja schon seit terminator 2 nix neues

stolmich  
03.11.2009 14:55
jap, da

hatte John connor aber auch eine Art PDA mit Fake-Bankomatkarte in den Bankomaten gesteckt, und der PDA probierte zig PINs aus. Mein Resümee: Die Methode ist einfach genial, aber nicht umsetzbar, da die Bankomaten bei 3x falsch eingegebenen codes die Karte einziehen und sperren. Terminator 2 war echt GENIAL, vor allem "HASTA LA VISTA, BABY" LOL!

kojak
02.08.2009 13:02
PINpad

nun werden PIN eingaben bei uns und in allen vernünftigen ländern nicht über PS/2 sondern über spezielle crypto-module abgefragt (PINpad). daher bleibt dieses problem nur dort wo ein KeyPad statt PINpad verwendet wird bestehen. das ergebnis der PIN eingabe wird als TRUE or FALSE

PS: seit EMV sollte es aber keine KeyPads mehr geben!

wieder eine STORY like KRONE (0 recherche).

M.a.D.
04.08.2009 04:30


glauben sie echt, daß sie etwas neues in einer ZEITUNG ?!!? erfahren? sie leichtglaeubige/r, sie.

Alexander K. Seewald   
01.08.2009 17:06
Tastatur via Mikrophon abhören

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden:
* viele Mikrophone und die Rekonstruktion der Position des Druckgeräuschs
* nur ein Mikrophon und die Anwendung von Modellen der Fingerbewegung (zB wenn 2 nach 1 gedrückt wird, geht das viel schneller als zB 9)
Beide Methoden geben nur partielle Informationen zum PIN, aber bei nur 10000 Kombinationen reicht das völlig aus.

Heimwerkerkönig   
01.08.2009 06:10
Mit Mikrophon die Tastatur abhören???

Ich habe das zwar schon mal wo anders gelesen, aber wie das tatsächlich funktionieren soll, ist mir schleierhaft. Geben die Tasten beim Drücken irgendwelche einzigartigen, hochfrequenten Töne von sich?
Denn nur das Klofgeräusch der Finger auf den Tasten, kann ja wohl kaum ausreichen, um irgendwelche Tasten genau identifizieren zu können, würde ich zumindest meinen.

schnurri (so heisst mein auto)
31.07.2009 10:42
das bedrohungspotential:

ich baue irgendeine elektronische installation bei der steckdose vom bankomaten auf
(wo zum teufel ist die steckdose bei den wandbankomaten)
lauere dann kunden auf, spionier den pin aus und ueberfalle sie dann einem nach den anderen in einer naechtlichen strasse um ihnen die bankomatkarte zu klauen und immerhin - pro opfer - bis zu 400 euro abzuheben - bis eben die karte endlich gesperrt ist.
es gibt leute, die vor diesem szenario angst haben.

Wolf X
31.07.2009 12:12
Nein!

Ein Bedrohungsszenario wäre:
Bankomatkarte (bzw. Daten) durch Skimmer oder Trickdiebstahl entwenden.
PIN durch MiniCam, Mikrofon oder eben Masseleitung ausspähen. Der Vorteil der Masseleitung ist, dass diese Methode vom Kunden überhaupt nicht erkannt werden kann.
Angeblich (obwohl man mit Aussagen österreichischer Banken sehr vorsichtig sein muss) funktioniert eine duplizierte österreichische Bankomatkarte in einem österreichischen Bankomaten nicht.

nonixnarretz
31.07.2009 12:15

neinnein, schnurri hat schon recht.

du brauchst zuerst den code, dann die karte. also erst sniffen, dann klauen. andersrum gehts nicht, und so ist das schon ein ziemlich logistisches unterfangen.

Katerle
31.07.2009 15:28

ein unterfangen auf jeden fall; der untershied zu den bisherigen liegt nur in der art, des codes habhaft zu werden, speziell.
es gibt sicher auch noch andere andwendungen als den bankomaten an der ecke heumühlgasse/ dingsbumsplatzl... oder so.

laszlo panaflex
31.07.2009 10:09
aha.

und banken haben vor (in d, sh. artikel vor ein paar tagen), die bargeldausgabe am schalter abzuschaffen. das passt ja wunderbar zusammen.

ewald berkmann1 
31.07.2009 08:45
sommerloch . . .

. . . überall!

Andreas Schmidt
31.07.2009 07:48
Der Wappler ist auf Urlaub in Innsbruck

Kann man bitte das Gesicht der hübschen jungen Frau sehen!

Katerle
31.07.2009 15:29
duwappler das ist

irgendwer, nicht der schnüffler ;-)

ram shackle
31.07.2009 12:21

was sagt nina dazu?

Sproezz Quock
31.07.2009 10:53
issn mann

sieht nur von hinten wie eine frau aus.

landstein
31.07.2009 00:32
girokonto

hmmm, wer hat denn heutzutage mehr als 3000 Euro am Konto?
Eigentlich fahrlässig wenns mehr is, oder?
Nahezu jeder verwendet das Plastikkärtchen; einkaufen, tanken... ok, aber warum mehr Geld als nötig am "Plastikgeld"-Konto draufhaben??

Cuchullain
31.07.2009 10:35
Einlagensicherung:

"Einlagensicherung
Alle Einlagen und Guthaben einschließlich Zinsen von natürlichen Personen werden bis 31.12.2009 in voller Höhe gesichert, unabhängig davon, ob es sich dabei um eine private oder berufliche Einlage handelt. Ab 1.1.2010 sinkt der gesicherte Betrag pro Einleger und pro Kreditinstitut auf EUR 100.000,-."

Ich sehe schon ein, dass nach den Turbulenzen seit 08/08 das Geld unter der Matratze sicherer ist, ... aber die Einbrecherbanden, na ja :)

Ich persönlich versaufe und verhu.... mein Geld einfach, den Rest verjuxe ich!

Ivan Bukov
31.07.2009 09:32

Soviel habe ich Ueberziehungsrahmen...

Franz Stefan
31.07.2009 09:46
... Ja, wenn Sie den brauchen ;-)

Mein Überziehungsrahmen steht seit über 20 jahren auf dem damaligen 3fachen Nettomonatseinkommen....

wildwolve
31.07.2009 11:02

3 Nettomonatseinkommen. SInd aber sicher die 3000€ oder jedenfalls fast :)

Franz Stefan
31.07.2009 11:10
ats 30000 waren das

und heute eben eur 2100

wildwolve
31.07.2009 12:59

Ok dann wirken sich die 20 Jahre stärker aus als ich dachte.
Aber zur jetzigen Zeit sind es 3000 €

Hugh G Rection 
31.07.2009 09:22
sie werden's kaum glauben...

... aber es soll sogar Leute geben, die im Monat mehr als diesen Betrag überwiesen bekommen.

M.a.D.
04.08.2009 04:38


alleine die politiker bekommen schon mehr p.m. auf's konto. die lobbyistenbetraege nicht dazugerechnet.

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