Ex-Napoli-Spieler Garics sieht Hoffer beim SSC auf schwierigem Boden
Bergamo/Neapel - Zwei Jahre (2006 bis 2008) hat der österreichische Fußball-Teamspieler György Garics für den SSC Napoli gespielt, ehe er im Sommer des Vorjahres nach Bergamo zu Atalanta wechselte. Seinem ÖFB-Teamkollegen Jimmy Hoffer, der am Dienstag den Transfer nach Neapel fixiert hat, wünscht er viel Glück und prophezeit ihm einen harten Kampf um einen Stammplatz im Team von Trainer Roberto Donadoni.
"Es wird nicht einfach. Aber wenn man den nächsten Schritt machen will, muss man solche Herausforderungen annehmen", sagte Garics. "Es ist in Italien überall schwierig, egal wohin man geht. Nur in den Top-Mannschaften ist es noch schwieriger als in Neapel", betonte der Verteidiger, der ebenfalls von Rapid den Sprung in das Land des aktuellen Weltmeisters gewagt hatte.
Für Hoffer wird sich eine neue Welt auftun, eine schwierige, weiß Garics aus eigener Erfahrung. "Napoli ist eine der schwierigsten Adressen. Man sagt, wenn man sich in Neapel durchsetzt, kann man überall spielen. Von den Fans her und vom Umfeld. Es ist keine einfache Variante", sagte der Teamverteidiger.
Zudem war Neapel auf dem Transfermarkt überaus aktiv. "Ich kenne die Mannschaft nur von den Namen her. Aber Neapel hat gut eingekauft, einige Stürmer geholt", ist er von einem harten Konkurrenzkampf überzeugt. So kann der ehemalige italienische Teamchef Donadoni im Angriff auf den argentinischen Teamstürmer Ezequiel Lavezzi und auf den italienischen Teamstürmer Fabio Quagliarella setzen, der von Udinese geholt worden ist. Über die Ablösemodalitäten wurden keine Angaben gemacht, kolportiert wurde, dass Bayern München aber 22 Millionen Euro für den 25-Jährigen geboten hatte.
Garics hat mittlerweile seine erste Saison in Bergamo absolviert, ist von Atalanta gekauft worden und steht eigenen Angaben zufolge vor einer Vertragsverlängerung. (APA)