Mit Video

Viel Beifall für Tarantino bei Berliner Premiere

29. Juli 2009, 14:43
  • Artikelbild
    reuters/thomas peter

    Quentin Tarantino und seine Begleitung, die deutsche  Burlesquetänzerin Tallulah Freeway,  in Berlin bei der Deutschland-Premiere von 'Inglourious Basterds '

US-Regisseur brachte fast komplette internationale "Basterds"-Besetzung mit auf den roten Teppich

Berlin - Die "Inglourious Basterds" haben am Dienstagabend Berlin erobert. Mit langem Beifall feierten knapp 2.000 Gäste die Deutschland-Premiere von Quentin Tarantinos Weltkriegs-Farce.

Der US-Regisseur hatte fast seine komplette internationale Schauspieler-Crew mit auf den roten Teppich vor dem Theater am Potsdamer Platz gebracht. Hunderte Fans bejubelten Hollywood-Star Brad Pitt und seine deutschsprachigen Mitspieler Christoph Waltz, Til Schweiger, Daniel Brühl, Diane Kruger, Martin Wuttke, Sylvester Groth, Gedeon Burkhard, Christian Berkel und August Diehl. Vor der Vorstellung hatten sich die Schauspieler viel Zeit genommen, um Autogramme zu geben.

Ein glänzend aufgelegter Tarantino plauderte immer wieder für einige Augenblicke mit einzelnen Bewunderern. "Ich würde gerne wieder einmal in Babelsberg drehen", sagte Tarantino, nach dem auf dem traditionsreichen Filmgelände seit Montagabend auch eine Straße benannt ist.

Brad Pitt freute sich, nach den sechsmonatigen "Basterds"-Dreharbeiten in den Babelsberger Filmstudios wieder in Deutschland zu sein. "Mir gefällt es hier. In Berlin habe ich viele Freunde - eine schöne Stadt, gutes Essen. Die Premiere ist eine gute Ausrede, hier zu sein."

Unter den Premierengästen war viel Filmprominenz. Gesichtet wurden die Schauspieler Heike Makatsch, Otto Sander und Andrea Sawatzki, Produzent Bernd Eichinger, Michi Beck von den Fantastischen Vier und Regisseur Tom Tykwer, der die Tarantino-Dialoge für die deutsche Kinofassung übersetzt hat.

"Inglourious Basterds" startet am 21. August in den österreichischen Kinos - unter anderem auf der Breitleinwand des Wiener Gartenbaukinos. (APA)

 

Kommentar posten
11 Postings
social unrest
03
was ist denn so toll, so gut und so ästhetisch

daran wenn jemand mitten im gespräch so als ob es das selbstverständlichste der welt wäre einem nebenstehenden einfach eine kugel durch den kopf jagt, dabei keinerlei emotion zeigt und im gespräch fortfährt als wäre nichts geschehen.
was ist denn so toll und so künstlerisch wertvoll an kill bill ? die tatsache daß der film außer exzessive gewalt keinerlei message hat ? feminismus im satanistisch-gewalttätigem kleid etwa ?
wer diese filme ohne durchzudrehen ohne ekel anschauen kann ist bereits eine gefahr für die gesellschaft.

hulkjr
10
kill bill war einfach nur langweilig

pulp fiction schon sehr sehr gut. seither ist ihm nichts mehr gelungen. rodriguez ist da viel vitaler und vermutlich wird er seine frische nicht verlieren. klar, im mainstream ist puerile gewaltverherrlichung normal. das zeug ist von leuten die halt keinen sehr großen horizont haben. aber spaß macht es trotzdem ab und an.

social unrest
156
29.7.2009, 20:13
tarantino ist ein gewalttätiges, perverses schwein

seiene gewaltphantasien bewirken gewalttätigkeit in der gesellschaft. dieser typ ist abgrundtief pervers. ihm genügt nicht ein einfacher mord, alles muß möglichst schockierend gewalttätig und grauslich sein.
diese typen sind satanisten.

mondaen
11
30.7.2009, 12:43

süß!

Sergio Martino
11
30.7.2009, 12:26
Ach wie lustig - und das kommt ausgerechnet von Dir.

Erst am 3. Juli hast du gepostet: "faschisten muß man mit gewalt bekämpfen
alles andere hilft nichts"
Und DU wirfst Tarantino, der fiktive Spielfilme macht, "gewaltphantasien" vor?
Irgendwie lustig, so ein Troll.

social unrest
11
ja aber ich werde keine faschisten ausweiden. ermorden

und mich pervers an den leichen vergehen.
ich werde maximal einem fascher eine watschn verpassen die sich gewaschen hat, das würde übrigens völlig genügen um die nazibrut einzudämmen und an den pranger zu stellen.
. ich habe im gegensatz zu den meisten leuten die groß die klappe aufreissen wirklich gegen glatzen gekämpft und einigen auch die augen für die wahrheit geöffnet.
tarantino macht nichts fiktives. deinem hirn ist es wurst ob du es nur siehst oder tust. diese filme haben wirkung und die ist beabsichtigt. wer kill bill ohne emotion ansehen kann ist bereits ein pathologischer fall und gefährlich für diese gesellschaft.

hulkjr
10
neinneinnein

das IST ein riesenunterschied ob ma was macht oder denkt. fragen sie mal einen richter oder psychologen :-) sie sind vermutlich in sehr katholischem umfeld aufgewachsen. und so wie sie sich aufregen haben sie vermutlich selbst ein anger managment problem welches sie nicht im griff haben und in den tarantino, sicher ein netter typ, hineinprojizieren. alle menschen haben eine dunkle seite. man muss nur damit umgehen können. (schon mal C G Jung gelesen ???)

oliver steinw
 
10
30.7.2009, 08:17
von atheist zu christ

film ist und bleibt film
jemand der das mit der realität verwechselt der versteht etwas falsch... ein künstler darf ja auch mit schweine- oder rindsblut arbeiten, deshalb ist er noch lange kein satanist..
aber verallgemeinerung gehört ja allgemein zum guten ton bei sekten

social unrest
12
nein, definitiv nicht

film ist und bleibt gehirnwäsche. hat vorbildwirkung und wird nachgeahmt. aber gewalt ist ja ästethisch und da wird dann eine kunstdiskussion eröffnet.
dieser typ ist ein bösartiger neuroprogrammierer. diese filme erzeugen gewalt und perversität und enden in schrecklich brutalen morden weltweit.

major grubert
10
30.7.2009, 08:12
*bruhahahaha*

u make my day.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.