US-Regisseur brachte fast komplette internationale "Basterds"-Besetzung mit auf den roten Teppich
Berlin - Die "Inglourious Basterds" haben am Dienstagabend Berlin erobert. Mit langem Beifall feierten knapp 2.000 Gäste die Deutschland-Premiere von Quentin Tarantinos Weltkriegs-Farce.
Der US-Regisseur hatte fast seine komplette internationale Schauspieler-Crew mit auf den roten Teppich vor dem Theater am Potsdamer Platz gebracht. Hunderte Fans bejubelten Hollywood-Star Brad Pitt und seine deutschsprachigen Mitspieler Christoph Waltz, Til Schweiger, Daniel Brühl, Diane Kruger, Martin Wuttke, Sylvester Groth, Gedeon Burkhard, Christian Berkel und August Diehl. Vor der Vorstellung hatten sich die Schauspieler viel Zeit genommen, um Autogramme zu geben.
Ein glänzend aufgelegter Tarantino plauderte immer wieder für einige Augenblicke mit einzelnen Bewunderern. "Ich würde gerne wieder einmal in Babelsberg drehen", sagte Tarantino, nach dem auf dem traditionsreichen Filmgelände seit Montagabend auch eine Straße benannt ist.
Brad Pitt freute sich, nach den sechsmonatigen "Basterds"-Dreharbeiten in den Babelsberger Filmstudios wieder in Deutschland zu sein. "Mir gefällt es hier. In Berlin habe ich viele Freunde - eine schöne Stadt, gutes Essen. Die Premiere ist eine gute Ausrede, hier zu sein."
Unter den Premierengästen war viel Filmprominenz. Gesichtet wurden die Schauspieler Heike Makatsch, Otto Sander und Andrea Sawatzki, Produzent Bernd Eichinger, Michi Beck von den Fantastischen Vier und Regisseur Tom Tykwer, der die Tarantino-Dialoge für die deutsche Kinofassung übersetzt hat.
"Inglourious Basterds" startet am 21. August in den österreichischen Kinos - unter anderem auf der Breitleinwand des Wiener Gartenbaukinos. (APA)