Schnitzler, Qualtinger oder Artmann: Das Wiener Kaffeehaus hatte eine große Bedeutung für SchriftstellerInnen
Wien - Seit dem Jahre 2000 widmet sich eine Schauspielgruppe um den Regisseur Christoph Prückner in der Sommerzeit mit dem Theaterprojekt "Tinte und Kaffee" der Welt der Wiener Kaffeehausliteratur. Im Mittelpunkt stehen szenische Lesungen mit Texten von Kaffeehausliteraten wie Altenberg, Polgar, Kuh und Friedell. Der nächste Rezitationsabend findet am Sonntag, den zweiten August, statt. Veranstaltungsort ist das Cafe Landtmann. Die heurige Sommer-Saison läuft bis 30. August.
"Hängen Sie den Alltag an den Garderobehaken und nehmen sie Platz. Die Zeit vergeht ein bisschen anders im Kaffeehaus als draußen in der Welt", mit diesen Worten lockt das Theater-Ensemble. Die ZuhörerInnen können einen kurzen Blick in die klassische Schreibstube der KaffeehausliteratInnen werfen und lernen dabei ein Stück typische Wiener Kultur näher kennen.
Von Arthur Schnitzler, Friedrich Torberg und Karl Kraus bis zu Helmut Qualtinger und H.C. Artmann waren zu jeder Zeit wortgewandte KünstlerInnen gerne im Wiener Kaffeehaus zu Gast. Prückners Schauspiel-Truppe würdigt mit Rezitationen das Schaffen dieser Persönlichkeiten und betont die Bedeutung der Wiener Cafes. (red)
Weitere Informationen
Szenische Lesung "Tinte und Kaffee"
Vorstellungsbeginn ist stets um 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)
Gegen 22
Uhr endet die Hommage an das Wiener Kaffeehaus
Der Eintritt kostet 15
Euro (Schüler, Studenten: 12 Euro)
Mehr Informationen und
Karten-Bestellungen: Telefon 0676/31 67 302 bzw. Telefon 0676/301 38
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