Mieterin klagte auf Twitter über Schimmel und soll jetzt 50.000 Dollar zahlen

29. Juli 2009, 09:47
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Immobilienfirma spricht von "falscher und verleumderischer" Nachricht

Weil sie auf Twitter über Schimmel in ihrer Wohnung klagte, soll eine Mieterin in den USA 50.000 Dollar (35.140 Euro) Schadenersatz zahlen. Die Immobilienfirma Horizon, der die Wohnung gehört, reichte eine entsprechende Klage in Cook im US-Staat Illinois gegen Amanda Bonnen ein. Sie wirft der Frau vor, im Mai eine "falsche und verleumderische" Nachricht über den Onlinedienst für Kurzbotschaften abgesetzt zu haben.

"Völlig falsch"

Bonnen schrieb damals auf Twitter: "Wer denkt, dass das Schlafen in einer Wohnung mit Schimmel schlecht für die Gesundheit ist? Horizon glaubt, dass das nichts macht." Diese Aussage sei völlig falsch, argumentiert die Immobilienfirma in ihrer Klage. Bonnen, die inzwischen ausgezogen ist, habe damit das Ansehen der Firma beschädigt und müsse deshalb Schadenersatz zahlen. (APA/AFP)

  • Schimmelpilz-Beschwerde führt zur Klage
    foto: der standard/uni ulm

    Schimmelpilz-Beschwerde führt zur Klage

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