Opera will freie Browserwahl auch bei Ubuntu und Mac

27. Juli 2009, 13:55
66 Postings

Zwar keine Monopolisten, aber Wahlfreiheit wichtig - Windows stellt auf Druck der EU-Kommission die Browser-Nutzung frei

Um der Gefahr einer Milliardenstrafe durch die EU-Kommission zu entgehen, hat Microsoft vor kurzem angekündigt, dass man bei den europäischen Ausgaben von Windows 7 eine entscheidende Änderung vornehmen will: Im Gegensatz zu früheren Releases will man die Wahl des Default-Browsers über ein eigenes Tool möglichst einfach gestalten, der bemängelte Wettbewerbsvorteil für den Internet Explorer dadurch entfallen.

Erweitert

Während die EU-Kommission derzeit noch prüft, ob man mit der konkreten Umsetzung zufrieden ist, zeigt man sich bei der Konkurrenz zwar zufrieden, hat aber noch andere Wünsche auf der Liste: So fordert Håkon Wium Lie, Technikchef bei Opera in einem aktuellen Interview mit NetworkWorld, dass nun auch andere Betriebssysteme nachziehen müssten.

Auswahl

Konkret nennt er dabei Mac OS X und Ubuntu, diese hätten zwar keinen Monopolstatus, im Sinne der UserInnen sei die Wahlfreiheit allerdings entscheidend. Immerhin sei der Browser mittlerweile das wichtigste Programm auf eine Rechner, der "Zugang zu einem besseren Browser" sei also eine gute Sache. Dass Apple oder Ubuntu auf diese Forderung eingehen, ist aber wohl eher unwahrscheinlich. (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.