Reichensteuer als Finanzierung

26. Juli 2009, 18:54

Bürger haben Wahlfreiheit für Krankenversicherung

Die Pläne für die US-Gesundheitsreform sind einigermaßen diffus, da sie - in verschiedenen Varianten - sowohl im Repräsentantenhaus als auch im US-Senat gewälzt werden. In beiden Fällen allerdings ist vorgesehen, dass neben den privaten nun auch eine öffentliche Krankenversicherung gegründet werden soll und die Bürger Wahlfreiheit haben. Die Kosten dafür schätzt das Budgetbüro des Kongresses auf mehr als 1000 Milliarden Dollar. Finanzieren will Präsident Obama diese Summe zum Teil über eine Reichensteuer, die nach Protesten nun bei Einkommen ab einer Million Dollar (und nicht wie ursprünglich geplant ab 350.000 Dollar) eingehoben werden soll. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 27.7.2009)

Peter Ebner1
12
27.7.2009, 09:54
Kein Problem damit

Die Reichen in Europa würden sich über solche Maßnahmen nicht sonderlich erregen. Die Superreichen in den USA zahlen nicht annähernd so viel Einkommenssteuer wie die in Europa. Und mit der geplanten Obama Reichenssteuer käme man insgesamt auf viel weniger als mit dem Spitzensteuersatz in allen europäischen Ländern. Obama als fast "Kommunisten" zu beschimpfen, wie das viele extremistische Republikaner tun, ist mehr als dumm. In Europpa wär Obama vielmehr ein gemäßigter Rechter. Aber ja die Sichtweise der Amis ist da noch ziemlich verzerrt.

FinalDestinati0n
00
27.7.2009, 15:30

Obama ein Rechter?

Sie,Sir,haben den Vogel abgeschossen...

xEurocent
00
28.7.2009, 20:43

Naja, links kann man jemanden, der etwa für die Todesstrafe eintritt, auch nicht bezeichnen...

elle(s)
01
27.7.2009, 16:47
i n e u r o p a

wäre er das definitiv! da stimme ich zu.
sowas wie links kommt den amerikanern nicht in eine verantwortliche position, dazu hat man ihr gehirn viele jahre lang zu gründlich und erfolgreich in den diversen medien, v.a. fox-news (murdoch), gewaschen.

Strom
00
26.7.2009, 23:42
Sehr vernünftig!

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