Prammer hinterfragt Hoffmann als Verfahrensanwalt

24. Juli 2009 16:44

"Der Ausschuss sollte sich noch einmal darüber unterhalten, ob er wirklich geeignet ist" - Ablöse laut Geschäftsordnung möglich

Wien - Für Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) stellt sich die Frage, ob der Verfahrensanwalt im Spionage-Untersuchungsausschuss, Klaus Hoffmann, - unabhängig von seiner Kompetenz - geeignet ist. In einem Interview mit den Vorarlberger Nachrichten (Samstag-Ausgabe) meinte sie: "Der Ausschuss sollte sich noch einmal darüber unterhalten, ob er wirklich geeignet ist." Eine "saubere Lösung" würde allen helfen.

Da Hoffmann als Treuhänder des Ausschuss-Vorsitzenden Martin Bartenstein (ÖVP) tätig ist, soll der Ausschuss über seine Bestellung noch einmal nachdenken, so Prammer. Eine Ablösung wäre ihrer Meinung nach laut Geschäftsordnung möglich. Die Nationalratspräsidentin wollte dies jedenfalls nicht als Einmischung, sondern als Empfehlung verstanden wissen.

Ob ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss auch zu den Spekulationsgeschäften der ÖBFA einzusetzen wäre, das könne sie "derzeit nicht 100-prozentig bejahen". Dass aber Spekulationen mit Steuergeldern möglich sind, sei "vollkommen inakzeptabel", erklärte Prammer. Sie sprach sich außerdem dafür aus, dass die bestehenden Kontrollinstrumente überdacht werden. (APA)

 

Lopster
24.07.2009 17:30
Eine saubere Lösung

ein Ausschuss ohne den wirtschaftlich Abhängigen Bartebstein und Hoffmann.

Lopster
24.07.2009 18:00

Bartenstein natürlich.

epep
24.07.2009 21:31
nein!

b a r t e n s c h w e i n d i !

wie oft muss ich das noch ausbessern?

;-)

r. g.4
24.07.2009 17:25
Die PrammerIn? *rofl*

ö4
25.07.2009 09:40

Welches Interesse hat die FPÖ denn an unsauberen Lösungen?

rorschach
24.07.2009 19:39
sie sind ja leicht zu unterhalten

wohl einfach gestrickt ...

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