USA schließen Waffenlieferungen an Saakaschwili nicht aus

24. Juli 2009 16:18

Biden in Tiflis - Moskau kündigt Sanktionen gegen Waffenlieferanten an

Tiflis/Moskau - Die USA schließen die Möglichkeit von Waffenlieferungen an Georgien angesichts der "demütigenden Niederlage" des Landes gegen Russland im Konflikt um die abtrünnige Provinz Südossetien nicht aus. Das teilte der Sprecher des US-Außenministeriums Philip Crowley in einer Erklärung mit. Die Entscheidung über eine mögliche militärische Hilfe für Georgien werde die Beziehungen zu Russland aber nicht beeinflussen, sagte er. Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hatte einem Zeitungsbericht zufolge die USA um Waffenlieferungen gebeten, weil das Land nach dem Südkaukasus-Krieg im August eine russische Invasion befürchte.

US-Vizepräsident Joe Biden sprach während seines Tiflis-Besuches am Donnerstag davon, dass die Vereinigten Staaten an der "Aufrechterhaltung der georgischen Armee in arbeitsfähigem Zustand" arbeiten wollen, dies sei aber auf Planung, Ausbildung und Organisation beschränkt. Washington werde im Gegensatz zu Moskau niemals die von Georgien abtrünnigen Gebiete Südossetien und Abchasien als unabhängig anerkennen, so Biden. Eine Militäraktionen zur Wiedereingliederung der abtrünnigen Regionen werde es aber nicht geben.

Sanktionen

Russland will Sanktionen gegen jedes Unternehmen verhängen, das Waffen an Georgien verkaufe. Das sagte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin laut der russischen Agentur RIA Novosti. "Bei uns wurde ein Präsidialerlass darüber verabschiedet, dass Russland Sanktionen gegen jene ausländischen Betriebe verhängen wird, die sich weiter mit der Militarisierung Georgiens befassen. Dieser Erlass enthält keine Ausnahmen", so Rogosin am Freitag gegenüber dem Radiosender "Echo Moskwy".

Wenn nachgewiesen werde, dass irgendein Produzent, ganz egal ob in der Arktis oder in den USA, Offensivwaffen liefert, so fällt er zweifellos unter diesen Erlass, bekräftigte Rogosin. Der russische Vizeaußenminister Grigori Karasin hatte am Donnerstag "konkrete Maßnahmen" zum Stopp einer Aufrüstung Georgiens angekündigt.

Die USA schließen die Möglichkeit von Waffenlieferungen an Georgien angesichts der "demütigenden Niederlage" des Landes gegen Russland im Konflikt um die abtrünnige Provinz Südossetien nicht aus. Das teilte der Sprecher des US-Außenministeriums Philip Crowley in einer Erklärung mit, und begründete die Aussage mit einer notwendigen Aufrüstung für den Fall des von Georgien angestrebten NATO-Beitritts.

Während des vom georgischen Staatschef Micheil Saakaschwili vor einem Jahr entfesselten Südkaukasus-Krieges zwischen Russland und Georgien im August war ein Großteil des georgischen Waffenarsenals zerstört worden. Moskau erkannte die von Georgien abtrünnigen Gebiete Südossetien und Abchasien als unabhängig an, Tiflis betrachtet sie als besetzt. Die EU vermittelte einen Waffenstillstand. In Beistandsabkommen verpflichtete sich Moskau zum Schutz der Grenzen von Abchasien und Südossetien. (APA)

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Dante Alighieri
31.07.2009 18:45

Jeder denkende Mensch sollte Georgien gegen die Unterdrücker in Moskau unterstützen.

tramtatam
31.07.2009 23:00
sind etwa Demos gegen die Unterdrücker in Georgien angesagt?


OK, aber warum gerade in Moskau unterstützen? hier ist ein österreichisches Forum, es ist zu weit nach Moskau, wie wärs mit Wien?

Captain Smoker
25.07.2009 15:19

Saakaschwili fängt einen Krieg an, verliert ihn und steht "blöd da". Und jetzt will man ihm neue Waffen liefern damit er abermals einen Krieg anfangen kann?
Das reiht sich mal wieder perfekt in die lange Liste der "Psychos" die die Amis unterstützen nur weil sie brav den Amis folgen bzw. deren Feinde ärgern.

saperavi
28.07.2009 14:57
nun, soweit ich weiß war Herr Saakaschwili 1898, bzw. 1992 noch nicht Präsident von Georgien...

.....und dass Russland den Hafen für die Schwarzmeerflotte in Abchasien als Ersatz für Sewastopol braucht, schreibt inzwischen sogar Ria Novosti.

...oder sind des im Kreml etwa auch Psychos ohne Kriegshafen?

Captain Smoker
29.07.2009 23:30

Sagen Sie mal, haben Sie sonst nichts zu tun als mir den halben Tag mit wirrem Zeug zu antworten das logischerweise fast gänzlich in der Zensur bleibt?

saperavi
29.07.2009 09:43
pardon, meinte natürlich 1989

Noitulover
29.07.2009 02:01

Ersatzhafen für Sewastopol wird aber bereits in Novorossijsk gebaut. Wozu braucht Russland also ein Ersatz für Ersatzhafen, und das im Ausland?

saperavi
29.07.2009 10:11
da Ihr ja eh nur eurer eigenen Propaganda glaubt, bitte nachlesen, dann hier weiter agitieren......



http://de.rian.ru/safety/20... 47325.html

Saakadze ;-)
29.07.2009 15:50
herzlichen Dank für diesen Link

Interessanterweise habe ich das schon seit August 2008 in Georgien ebenso gehört und mir wurde deswegen hier stets ziemlich über den Mund gefahren

Loquer Mar
30.07.2009 19:48
Eine kleine Frage

Führen Sie jetzt schon selbstgespräche mit Ihren anderen Accounts?

tramtatam
30.07.2009 20:47
die multiple Erscheinungen sind ein Kollektiv nach dem Prinzip der Gegenseitigen Hilfe!

das widerum seinen Ursprung aus dem Anarchismus hat.

hoffentlich werden dabei keine Meinungsverschiedenheiten auftreten.

Captain Smoker
28.07.2009 17:28

Und was hat das damit zu tun, dass Saakaschwili einen Krieg begonnen hat und es laut seinen Aussagen sofort wieder tun würde? Sollen solche Leute in Ihren Augen unterstützt (mit Waffen noch dazu!) werden?
Jedes Land könnte gewisse Dinge brauchen, nur fangen nur die wenigsten deshalb einen Krieg an wie Herr Saakaschwili.

Saperavi again
30.07.2009 11:04
nun, weil dieser Krieg mindestens seit 1992 läuft, weil seit damals Georgien durch Russland besetzt ist...

... kulturell und moralisch könnte man sicherlich noch weiter zurückgehen .....

und Saakashvili noch weit weg von der Macht war. ...

Aber macht nix, Ihr Beitrag macht sich trotzdem gut in der konsequenten Anti-Georgienpropaganda, die auf allen prorussischen Kanaälen läuft.

Hat ja das letzte mal auch gut funktioniert, Aufstände in Abchasien und SOssetien durch Russland angezettelt, innenpolitisache Destabilisierung Georgiens durch Russland betrieben, Außenpolitische Isolation Georgiens durch Russland betrieben....... 2008/09 .....1921, komisch, dass sich manche Dinge anscheinend immer wieder.

Und da wundert sich jemand, dass die 5 Mio Georgier sich von Ihrem 170 Mio neoimperialen Nachbarn bedroht fühlen?

Loquer Mar
25.07.2009 13:09
Hingeschaut

Man beachte das Foto: Währen Saakaa wieder einmal seinen typisch gierig-schleimigen Blick aufgesetzt hat, ist es Bidden scheinbar äußerst peinlich zusamen mit ihm fotografiert zu werden.

nein, das ist hier keine Kremlpropaganda....
29.07.2009 10:07
nun ist mir dieser Blick lieber, als der eiskalte KGB-Blick der Liliputanella, wenn er wieder den Befehl zur Ermordung des nächten Regimekritikers gibt.

Loquer Mar
29.07.2009 15:45
Sakaaschwili PR lässt grßen

Haben Sie auch nur ansatzweise Fakten in Ihrem Beitrag oder nur mal wieder inhaltsleeres Geschwaffel von einem Ihrer tausender Multiaccounts mit denen hier uns etwas von "Propaganda" erzählen wollen?

papst benedikt
28.07.2009 19:15

wahrscheinlich denkt biden gerade an das berühmte photo, auf dem rumsfeld saddam hussein die hand schüttelt :-)

klein adlerauge
 
25.07.2009 12:43

"...but he's OUR psychotic moron and massmurderer!"

saperavi
28.07.2009 14:59
komisch, genau das gleiche steht in der Diskussion schonmal...

...ist das die neue Kommunikationsrichtlinie?

Kahuna
25.07.2009 11:22
Ich hoffe Obama laesst den Georgia-Willi

ohne Waffen. Der Mann ist gefaehrlich unberechenbar - und Demokrat ist er auch keiner. Georgia in der NATO, das fehlt noch...

saperavi
28.07.2009 15:09
ich glaub eher Obama hat gelernt, dass der KGB-Wladimir nicht nur wegen dem Texasalki W. diesen Weg eingeschlagen hat....

....sondern dass die Politik des Alleine gegen die Staatengemeinschaft allgemeine Staatsdoktrin ist

soseies
29.07.2009 15:52

"Alleine gegen die Staatengemeinschaft "

beachtenswert d.ämlich oder demagogisch...

wer hat der auflösung des warschauer paktes zugestimmt...

wer hat sich aus den "ost"-ländern zurückgezogen...und somit freiwillig über kurz oder lang auch sewastopol aufgegeben....auf grund des "versprechens" der nato (usa) sich nicht weiter nach osten auszudehnen...usw. usw.

Porqué no te callas?
30.07.2009 12:53

die russen haben sich zurückgezogen weil die menschen die schnauze gestrichen voll hatten von den besatzern. den warschauer pakt habe sie aufgelöst, weil alle anderen schon draußen waren.

dein geschichtswissen weist doch einige lücken auf.

soseies
30.07.2009 14:53

die menschen in d haben von den us besatzern auch die schnautze voll...die us gi`s verduften aber trotzdem nicht...

also is das kein indiz dafür das die russen die ostländer geräumt haben...nur weil die dortige bevölkerungen die schnauze voll hatten...

die russen waren damals unter gorbatschow und jelzin leider zu leichtgläubig dem westen gegenüber...

wie schon geschrieben...haben sie ohne "gegenleistung" ihre interessensphäre verlassen und der nato (dem westen) das versprechen geglaubt/abgenommen sich nicht nach osten auszudehnen...des machtgleichgewichtes wegen...

die usa (der westen) hatten aber nichts eiligeres zu tun als ihre interessensphäre, trotz gegenteiligem versprechen, gen osten auszuweiten...

Rustavi
30.07.2009 17:04
schließe mich meine Vorredner bezüglich Ihres Geschichtswissesn an....

noch mit der Anmerkung, dass eigentlich freie Völker keine Erlaubnis Russlands brauchen, auch wenn Russland das gerne hätten.

Dazu gibt es immer noch reichlich Völker, wie die Balkarier, die Polen, die Esten, die Letten, die Moldawier, die Ukrainer, die Weißrussen, die Inguscheten, die Tschetschenen, die Tscherkassen, die Georgier, die Aserbadschaner und sicherlich noch viele andere gibt, die auch nur gewaltsam in Russland gehalten werden können oder denen Russland gewaltsam versucht, seinen Willen aufzuzwingen.

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