Mehr Frauen als Männer interessieren sich für Spracherwerb - Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch am beliebtesten
Wien - 15 Prozent der Österreicher ab 15 Jahren haben
außerhalb von Schule und Universität innerhalb der vergangenen zehn
Jahre eine oder mehrere Sprachen gelernt. Dabei sind es vor allem
Frauen, die sich der sprachlichen Bildung widmen - 17 Prozent
gegenüber 13 Prozent Männern. Das ergab eine vom Verband
Österreichischer Volkshochschulen (VÖV) in Auftrag gegebenen
Repräsentativerhebung bei 2.000 Befragten, wie es in einer Aussendung
heißt. Am häufigsten wird Englisch gelernt (44 Prozent), gefolgt von
Italienisch (19 Prozent), Spanisch (11 Prozent) und Französisch (8
Prozent).
VHS und Selbststudium am meisten genutzt
Dabei lernen die Sprachenerwerber laut Erhebung des Linzer
"market-Institut" mit 26 Prozent am häufigsten an einer
Volkshochschule (VHS). Mit 22 Prozent liegt das Selbststudium an
zweiter Stelle und "Auslandskontakte" mit 19 Prozent an dritter
Stelle. Jeweils neun Prozent haben das Wifi als Bildungseinrichtung,
private Spracheninstitute oder das Bildungsangebot im Betrieb
genutzt. "Private Gruppen" nannten acht Prozent der Befragten,
"sonstige Einrichtungen" gaben sechs Prozent und das bfi vier Prozent
an (Mehrfachnennungen möglich). (APA)