Christoph Waltz

"Ich stehe in seiner Schuld"

22. Juli 2009, 10:01
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    foto: robert newald

    Hauptdarsteller Christoph Waltz mit STANDARD-Kulturchefin Andrea Schurian.

Hauptdarsteller Christoph Waltz mit STANDARD-Kulturchefin Andrea Schurian nach der Filmpremiere

Der österreichische Schauspieler Christoph Waltz, umjubelter Star von Quentin Tarantinos Inglourious Basterds, stellte sich im Anschluss der STANDARD-Premiere den Fragen von Kulturchefin Andrea Schurian.

Über seinen Co-Star Brad Pitt:

"Ich habe Brad Pitt nicht an die Wand gespielt, sondern das gespielt, was im Buch steht."

Über Quentin Tarantino:

"Es wäre unmöglich gewesen, aus einem Quentin-Tarantino-Film einen Christoph-Waltz-Film zu machen - wie auch und womit?"

"Ich stehe in Tarantinos Schuld, er machte es möglich zu entdecken, dass es nicht vergeblich gewesen ist, Schauspieler zu sein. Er hat keinen Einfluss auf mich genommen. Tarantino inspiriert einen dermaßen, dass man mit Freude genau das macht, was er will."

Über das Casting:

"Zum Casting ging ich ganz gemütlich zu Fuß. Es war ein vollkommen konventioneller und langweiliger Casting-Vorgang."

Über Hollywoodangebote:

"Die Umzugskoffer nach Hollywood sind nicht gepackt. Aber ich wurde so in den Vordergrund geschoben, dass es verwunderlich wäre, wenn keine Angebote gekommen wären. Eine große Stille hätte mich sehr irritiert."

Über den Film als Tabubruch:

"Quentin Tarantino behauptet nicht, das der Film die Wirklichkeit ist. Es handelt sich um ein Kunstwerk - und die Aufgabe eines Kunstwerks ist es, die Realität aus einem neuen Blick zu betrachten. Es geht vor allem um Möglichkeiten und nicht um Wirklichkeiten."

Über die Aufnahme des Films:

"Mir ist aufgefallen, dass die österreichischen und die deutschen Journalisten eigentlich am offensten mit dem Thema umgehen. (red/DER STANDARD-Printausgabe 22.7.2009)

Der Boss der Bosse
15
22.7.2009, 13:43
Die Ironie an der Sache:

Waltz spielte zwar schon jahrelang im deutschen TV, aber zum Star brachte er es dort nie. "Stars" sind irgendwelche "Tatort"-Kommisar/innen, die immer gleich spielen. Dazu Typen wie Til Schweiger, der "deutsche Brad Pitt" (dessen öde Stimme allein schon enorm nervt).
Und dann kommt Tarantino und zeigt, wer wirklich ein guter Schauspieler ist und wer tatsächlich echtes Star-Potential hat. Nämlich nicht jene deutschen Provinz-Wichtigmacher.
Nun ist mir klar, warum man in deutschen TV-Produktionen so oft grottenschlechte Schauspieler erleben kann: Offenbar haben die deutschen Fernsehmacher einfach keine Ahnung. Denn die Schauspieler, die sie besetzen, dürften in den USA bestenfalls in Daily Soaps mitspielen, so mies sind die.

D-AUT 0-0 nach 30 j
10
28.7.2009, 08:32
was heisst schon star.

sie behaupten mal wieder irgend einen scheiss über uns.fakt ist:es gibt gar keine stars im deutschen fernsehen und das weiss hierzulande auch jeder.na und , was solls? hr dagegen müsst euch immer so aufgeilen , wenn mal ein österreicher irgendwo , irgendwas gut macht (und das tut waltz zweifelsohne)- derbe peinlich.
bleibt doch mal entspannt!ihr müsst eure komplexe nicht immer an deutschland abarbeiten-ein offener blick in den spiegel würde ausreichen!
p.s..die grössten d-basher waren eh noch nie hier , kennen allenfalls ein paar touris und sind seit frühester jugend geistig einbetoniert.

multivitamin saft
 
02
22.7.2009, 17:36

mmn fehlt es fast allen deutschsprachigen (tv) schauspielern an einer sprechausbildung. burgtheaterdeutsch hin oder her, aber es wirkt einfach bescheuert wenn innerhalb einer familie die frau einen österreichischen akzent hat, der mann einen norddeutschen und das kind redet tiroler dialekt. die oma dagegen ist offensichtlich aus sachsen obwohl sie lt. drehbuch aus bayern kommt. nur als bsp.

Cereal Killer
 
00
22.7.2009, 15:04

Sie wissen schon, dass Til Schweiger eine der größeren Rollen in dem Film hat?

Agent Provocateur!
00
10.9.2009, 09:22
Er hat aber im wahrsten Sinne des Wortes (fast) nichts zu sagen... ;-)

Vielleicht passt er deswegen in IB so gut (das meine ich sogar ernst).

Jim Kirk
02
22.7.2009, 16:34

Nach Manta Manta hätte er aufhören können, mehr ist da nicht mehr gekommen.

Theodor Schule
02
22.7.2009, 15:49

Nojo, "größere" Rolle ist Ansichtssache. Eine größere Sprechrolle ist es jedenfalls nicht :)

Rumo von Zamonien
00
22.7.2009, 13:22

Guter Mann.

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