Google verspricht das "Ende von Viren" für Chrome OS

21. Juli 2009, 12:12
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    grafik: archiv

BenutzerInnen sollen sich künftig keine Sorgen um Malware-Attacken machen müssen - Grundlegende Änderungen am Sicherheitsmodell

Vor rund zwei Wochen sorgte eine unerwartete Ankündigung für einige Aufregung in der IT-Welt: Eines der Schwergewichte der Industrie, Suchmaschinenexperte Google, hatte verlauten lassen, dass man mit Chrome OS künftig Windows und Co. Konkurrenz machen will.

Diskussion

Ein Ankündigung, die auch aufgrund der äußerst spärlich gestreuten Details für einige Diskussionen sorgte, so manche BeobachterInnen sprachen gar leicht zynisch vom ersten echten "Vaporware-Announcement" des Unternehmens. Bekannt wurde lediglich, dass Chrome OS auf Linux basieren soll, und dass der Webbrowser ganz im Vordergrund stehen soll - daher auch die Namenswahl in Anlehnung an den eigenen Browser Google Chrome. Die "Cloud" - und damit auch die diversen Online-Anwendungen von Google selbst - sollen hier also wohl eine zentrale Rolle einnehmen und lokale Applikationen ersetzen.

Sicherheit

Doch jenseits dieses konzeptionellen Grundgerüsts stellt Google noch ein weiteres, recht weitreichendes Versprechen auf: Chrome OS soll quasi ein Art Anti-Malware-Nirvana werden, Viren, Trojaner und andere Schädlinge sollen hier keine Chance haben. Googles Entwicklungschef Linus Upson verspricht in diesem Zusammenhang, dass man die Sicherheitsarchitektur des OS grundlegend neu gestalten will. Wie sich das Google im Einzelnen vorstellt, bleibt freilich momentan ebenso offen wie der Großteil der anderen Fragen rund um das Betriebssystem.

Chrome-Basis

So lässt sich also nur spekulieren. Eine Möglichkeit wäre, dass Google darauf hofft durch die Verwendung von Chrome als Anwendungsplattform einen Großteil der potentiellen Angriffe von vornherein ausschließen zu können. Immerhin hat man hier durch Sandboxing einen Weg gefunden die einzelnen Seiten von einander - und vom darunter liegenden System - weitgehend abzuschotten, was Angriffe erheblich erschweren soll. Zusätzlich könnte Google über die Auto-Update-Funktion relativ flott auf eventuelle Sicherheitsprobleme reagieren.

Vorsicht

Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass Google das lautstarke Versprechen auch wirklich einhalten kann. Praktisch jedes komplexe Stück Software besitzt ein veritables Portfolio an Sicherheitslücken - es benötigt nur genügend Interesse diese auch zu entdecken. (red)

--: SID :--
03
22.7.2009, 13:35
Google kann das leicht machen:

"Lieber Viren-Programmierer, ich weiß wo Du wohnst, wie Du aussiehst und wieviel Geld Du hast. Trau Dich ..." X-)

Ich kenne den Wahrheit!
02
22.7.2009, 17:05

Ich verwende Windows, suche mit Yahoo und emaile mit Gmail. Ich versorge sie alle mit meinen heimlichen, privaten Geheimnissen. ...und, da ich weiß, dass ich nur einer von über 1.000.000.000 Usern bin, mache ich mir nicht auch noch ins letzte Hemd.

PARANOIA !!! PARANOIA !!! PARANOIA !!! ....

.

Christian90
00
23.7.2009, 13:12

dazu kann ich nur den klassiker wiedergeben: nur weil man paraniod ist, heisst das nicht, dass man nicht verfolgt wird.

max 1231
 
01
22.7.2009, 08:46
wer so einen unfug von sich gibt kann nicht ernst genommen werden.

solange bei einen computer eine verbindung nach aussen da ist werden irgendwie bösartigkeiten reinkommen.

Punky Punk
 
01
21.7.2009, 22:57
falls google auf die idee kommt ein neues protocoll...

als neue basis zur internetcommunikation zu erforschen und zu etabliern ist es einerseits sichere andereseits hätte google praktisch das ganze internet monopolisiert weiters stehen sicher noch andere wider im raum welche unter umständen davor abraten das TCP/IP protocoll zu ersetzen ... ist zwar unsicher bietet aber der lückenlosen überwachung die stirn.. was man wenn das protocoll zur übertragung von daten neu geschrieben wird die möglichkeiten einer willkürlichen überwachung gefahr läuft.
da wahrscheinlich regierungen und diverse andere gruppierungen von regierungen die ja oft der staat im staat sind mitmischen werden wollen schauts mit der privatsfäre und datenschutz wohl düster aus?? ein gedanke

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