Polen mit höchstem Zuwachs im zweiten Quartal - Österreich auf Platz 52 - Russland rückläufig
Die meisten unerwünschten Werbe-Mails
kommen aus den USA und Brasilien. Hinter diesen größten
Spam-Schleudern mit Anteilen von 15,6 und 11,1 Prozent folgen mit
jeweils rund fünf Prozent die Türkei, Indien und Südkorea, wie aus
einer Erhebung des Unternehmens Sophos für das zweite Quartal dieses
Jahres hervorgeht.
Russland
Erheblich eingedämmt wurde hingegen der Spam-Versand aus Russland,
das inzwischen auf dem neunten Platz liegt - hinter Polen, China und
Spanien. Bei Polen registrierten die Spam-Forscher den größten
Zuwachs; das EU-Land rückte dadurch vom zehnten auf den sechsten
Platz vor. Kaum eine Rolle spielt der deutschsprachige Raum.
Deutschland liegt mit einem Anteil von 1,98 Prozent auf Rang 15, die
Schweiz (0,34 Prozent) auf Platz 44 und Österreich (0,24 Prozent) auf
Platz 52.
Infektion
Für die Spam-Kampagnen werden meist Computer verwendet, die mit
Schadprogrammen infiziert und dadurch fremdgesteuert sind. "Wir
beobachten tagtäglich eine große Anzahl an unterschiedlichen
Spam-Kampagnen", erklärte Sophos-Experte Sascha Pfeiffer. Auch
Twitter wird in Verbindung mit Kurz-URL-Diensten zunehmend für Spam
missbraucht. (APA)