Umfrage

Obamas Stern im Sinken

20. Juli 2009, 19:53

Popularität erstmals unter 60 Prozent - Explodierendes Budgetdefizit und Gesundheitsreform als Ursachen

Washington - Ein halbes Jahr nach Einzug ins Weiße Haus ist die Popularität von US-Präsident Barack Obama deutlich gesunken. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit fiel die Popularität des ersten schwarzen US-Präsidenten im Juli erstmals unter 60 Prozent. Nach einer Umfrage der "Washington Post" und des TV-Senders ABC stehen nur noch 59 Prozent der Amerikaner hinter Obama, 37 Prozent lehnen seine Politik ab. Beim Amtsantritt am 20. Jänner gaben noch 72 Prozent Obama gute Noten.

"Obama steht vor Problemen beim Konjunkturprogramm und in Sachen Defizit", kommentierte ABC am Montag. Ein weiterer Grund der Unzufriedenheit sei Obamas geplante Gesundheitsreform, die auf immer größere Skepsis stoße. Tatsächlich stimmten im Juli lediglich 49 Prozent der Amerikaner Obamas diesbezüglichen Plänen zu, im April waren es noch 57 Prozent gewesen. Die Rate der Reformgegner stieg von 29 auf 44 Prozent an. Der Umbau des US-Gesundheitssystems gilt als wichtigstes innenpolitisches Vorhaben Obamas und war sein zentrales Wahlversprechen.

Sorge um Wirtschaft

Mehr als drei Viertel der Amerikaner machen sich der Umfrage zufolge Sorgen über wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahren. Anlass zur Sorge für Obama sind auch die Umfrageergebnisse in Sachen Finanzen: Fast jeder zweite Befragte lehnt die Ausweitung des Budgetdefizits ab, lediglich 43 Prozent stehen hinter seiner Finanzpolitik. Seit Beginn des Budgetjahres im Oktober hat sich damit ein Fehlbetrag von fast 1,1 Billionen Dollar angehäuft, bis zum Ende des Fiskaljahres dürfte das Defizit auf knapp zwei Billionen Dollar steigen.

Gleichwohl betrachten noch sieben von zehn Amerikanern Obama als einen starken politischen Führer. 60 Prozent meinen, er erfülle seine wichtigsten Wahlversprechen. Auch liege Obama in der Popularität weit vor seien politischen Gegnern im Lager der Republikaner. Nur 36 Prozent der Amerikaner sind mit der Arbeit der Republikaner zufrieden.

Gesundheitsreform

Obama ist jüngst vor allem wegen seiner Gesundheitsreform unter Druck geraten, die auf zehn Jahre verteilt eine Billion Dollar (703 Mrd. Euro) kosten und endlich allen Amerikanern eine Krankenversicherung verschaffen soll. Vor dem Hintergrund eines Budgetdefizits in Rekordhöhe wächst aber nun auch in den eigenen Reihen die Skepsis. Demokratische Senatoren und Abgeordnete drohen, das Reformwerk zu kippen. Dagegen beharrt Obama auf seinen Plänen und rief das Parlament auf, die Reform noch vor der Sommerpause am 7. August zu beschließen.

Politische Beobachter spekulieren, dass Obama deswegen die eigentlich jetzt fällige Aktualisierung der Budgetzahlen auf Mitte August verschoben hat. Er befürchtet offenbar, dass der erwartete Anstieg von Budgetdefizit und Arbeitslosenrate den Widerstand gegen die Gesundheitsreform noch weiter erhöhen werde. Die Arbeitslosenrate ist trotz des Anfang des Jahres beschlossenen Konjunkturpakets in Höhe von 787 Mrd. Dollar auf 9,5 Prozent gestiegen. Die Regierung hatte eine Arbeitslosenrate von neun Prozent ohne Konjunkturprogramm und von acht Prozent mit staatlichen Stützungsmaßnahmen prognostiziert.

Hauptziel der Gesundheitsreform ist es, dass alle Amerikaner in den Genuss einer Krankenversicherung kommen - derzeit sind 46 Millionen von 300 Millionen Amerikanern nicht krankenversichert. Außerdem geht es darum, die galoppierenden Kosten einzudämmen: Das US-Gesundheitssystem gilt mit Abstand als weltweit teuerstes. Doch die Qualität lässt zu wünschen übrig: Die Kindersterblichkeit und die Todesrate durch Schlaganfälle etwa liegt über dem Durchschnitt der OECD-Länder. (APA/dpa/AP)

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www.infokrieg.tv
 
12
21.7.2009, 21:47
...

Ein weiterer grund warum BO extrem an Umfragewerten verliert ist das fehlen eines nachweises seines geburtszertifikats aus dem staate hawaii. Ein ranghoher US Army Reservist hat vor kurzen die Einberufung verweigert weil Obama "kein US Staatsbürger" ist und somit kein legitimer "commander in chief" der den US Truppen Befehle erteilen darf.
obama weigert sich noch immer den beweis dazulegen und wie jetzt bekannt wurde, hat er kurz nach amtsantritt ein gesetz erlassen, die den präsidenten davon befreit solche "details" preiszugeben zu müssen. was nur noch mehr zweifeln lässt wenn es nichts zu verstecken gäbe. in den USA könnte eine revolution ausbrechen sollte Obama sich ins POTUS gemogelt haben.
http://www.youtube.com/watch?v=9V1nmn2zRMc

Bitte Bitte
00
25.7.2009, 12:53
Ihr youtube link ist ja sehr aufschlussreich, wo Sie sich einordnen.

Ich nehme an, dass Sie genauso Fakt resistent sind wie dieser Herr:

http://www.youtube.com/watch?v=E6ilvPTW3lE

oder Sie machen sich nur einen Spass Leute zu ärgern, wie so mancher deutscher Autofahrer auf deutschen Autobahnen.

peter schmidt
 
02
22.7.2009, 10:18
wow

wenn ich daran denke, dass Sie in der u-bahn neben mir sitzen könnten wird mir schon mulmig.

www.infokrieg.tv
 
00
22.7.2009, 11:24
und wieso?

in meinem post sind objektive fakten enthalten und für sie selbst nachzuprüfen.
obamas oma und sein bruder haben nach der wahl ausgesagt, das BO in kenya geboren wurde.
wenn sie daraus "rassendiskriminierung" machen wollen spiegelt das nur ihre subjektive wahrnehmung und interpretation wider.
wer nicht versteht, WIE wichtig dieses detail für US-AMERIKANER ist (nicht für mich), hat amerika nicht verstanden. (man schaue sich den link an)
eine ILLEGALE wahl bleibt illegal nach den gesetzen der demokratie und gehört annuliert egal wie sie es sich drehen wollen.
für mich ist es offensichtlich das obama dort weitermacht wo sein vorgänger aufgehört hat, er ist nur der nach "aussen" sichtbare "Change" von den sich die welt hat täuschen lassen

Kowosch
 
00
21.7.2009, 23:20
"BO extrem an Umfragewerten verliert ist das fehlen eines nachweises seines geburtszertifikats ..."

Gewiß - das ist das Problem, das die US-Amerikaner derzeit besonders bedrängt.

Und natürlich: Ist Barack Obama doch ein Muslim?

(Ich meine das natürlich alles ironisch, aber Leute wie mein Vorposter und die von conservapedia.com meinen das alles ganz furchtbar ernst... )

xx Hour1
11
21.7.2009, 21:27

Ich persönlich mag Obama.
Er ist mir sehr sympatisch.er bemüht sich sehr, bringt aber nichts zusammen, das liegt nicht an Ihm.
US system ist verrottet und korrupt , es kann nicht durch wahlen und halbherzigen Reformen gterettet werden.
Man braucht nur die klagen von obama über Wallstreet lesen, daß diese leute gar nichts von finanzkrise gelernt haben und machen so wie früher weiter.

peter schmidt
 
00
21.7.2009, 19:01
wow was für eine überraschende entwicklung

der präsident ist nach 6 monaten wirtschaftskrise und allerhand skandalen im bereich des finanzwesens sowie einer zwangsläufig steigenden zahl von arbeitslosen und versteigerten häusern um 10 prozent weniger beliebt als an dem tag als die ganze welt verzückt auf den ersten dunkelhäutigen präsidenten mit seinen herzigen kindern und seiner feschen frau blickte und alle hand in hand "this land is your land " gesungen haben.

ich bin baff.

in meinem unternehmen sind wir IMMER so lustig wie am abend der weihnachtsfeier!

Odo
01
22.7.2009, 05:25
"sowie einer zwangsläufig steigenden zahl von arbeitslosen"

Da liegt ein Hauptgrund für Obamas eingebrochene Umfragewerte: Er hatte, wie auch im Artikel steht, versprochen, durch sein Konjunkturpaket würde die Arbeitslosenquote nicht über 8 % steigen. Nun liegt sie aber um einiges höher. Ein weiterer wichtiger Grund für die gefallenen Umfragewerte ist die Verstaatlichung von General Motors, die von einer großen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird.

ZEITGEIST_
01
21.7.2009, 17:15
ja echt schad, die us-regierung hat heut vertrag mit INDIA unterschrieben, wo sie 2 atomfabriken in indien baut und waffen an südasien liefert, hier wurde leider darüber nicht berichtet.

das ist heute auf einem bulgarischen nachrichten-sender gesendet worden.
und nun: anstatt die usa millionen
im bau von atomzentrale reinpumpt, wäres besser das geld wo anders zu investieren, aber ja immer diese waffen und baufirmen und und und......

re123
20
21.7.2009, 14:28

Der Obi ist schon in Ordnung. Muß halt den ganzen Müll von davor säubern.

don calvo
52
21.7.2009, 13:28
WAS der hat die weltwirtschaftskrise noch immer nicht geloest

WO ist JETZT das YESSS, we can?, HAEH!

materazzi
78
21.7.2009, 13:26

Die Amis sind einen RIESIGEN Blender auf dem Leim gegangen. Das war erst der Anfang.

Ms. Roadrunner
00
23.7.2009, 22:02

Ganz die österreichische Mentalität: was wirklich Positives DARF'S gar nicht geben, deswegen jetzt schnell die ersten schlechten Nachrichten hernehmen um alles ins Negative zu ziehen.

siu
12
21.7.2009, 18:56
ja schon klar

aber immerhin haben sie es nach 8 jahren bemerkt, und nicht nochmals einen rep gewählt.

Gerald Nessmann
22
21.7.2009, 14:55
Genauso ist es

aber wenigstens kommt das Vehikel ein wenig ins stocken - und das trotz Mehrheiten in beiden Haeusern des Kongresses.

'Rules for Radicals' von Saul Alinsky scheint da Obama's Handbuch zu sein.

peter schmidt
 
00
21.7.2009, 20:41
ach nessie du vater aller trolle (liebevoll schau)

PS gibts die "nessie post" noch?

hans wurst
 
15
21.7.2009, 14:15

genau, der kann nicht einmal 8 jahre bush, etliche kriege, guantanamo und die schlimmste wirtschaftskrise seit 1930 in ein paar monaten erledigen. was für eine wurmi

major grubert
02
21.7.2009, 13:36
aber

busch ist doch nicht mehr praesi, oder?

Wahl 09
02
21.7.2009, 12:53

sinkende umfragewerte aufgrund von reformvorhaben können nur gut sein, da sie bedeuten, dass er endlich einmal konkrete schritte, die unter umständen unpopulär sind, setzt um reformen einzuleiten und nicht nur schön unverbindliche stehsätze produziert, die jeder unterschreiben kann.
was soll's? die wahl ist noch weit weg - jetzt ist die zeit um reformen durchzuziehen. auf momentante umfragewerte sollte man dabei nicht schielen.

hier könnte sich schon vorentscheiden ob er als reformator in die geschichte eingeht, der sein redetalent für seine sache geschickt verstand einzusetzen, oder ob er einfach als dampfplauderer in erinnerung bleiben wird, der schön redete, aber nichts wirklich leistete.

Ms. Roadrunner
00
23.7.2009, 21:58

ganz meine Meinung.

generelles desinteresse
01
21.7.2009, 12:50
siehe auch

http://en.wikipedia.org/wiki/Unit... val_rating

hmm.. neuheitsfaktor?

christoph hofbaur
01
21.7.2009, 12:32

an sich ja erschreckend, dass sich intelligente medien aus sensationslust fuer solche kurzfristigen ausschliesslich auf dem prinzip 'bad news is good news' basierenden popularitaetsumfragen hergeben.

unverantwortlich..

ariel seligman
01
21.7.2009, 12:38
unverantwortlich

was genau ist daran 'unverantwortlich' ? verantwortung wem gegenüber ?? inwiefern ist eine österreichische tageszeitung davon betroffen ???

christoph hofbaur
10
21.7.2009, 14:00

unverantwortlich insofern, als dass man einen reformer mit kaliber, der in 9 von 10 faellen die richtigen entscheidungen trifft, nicht in ruhe arbeiten laesst und auf resultate wartet. je groesser die diversen verfangenen sachlagen sind, desto laenger braucht's dann auch, um den schaden den sein vorgaenger angerichtet hat, wieder zu richten.

dass schwerwiegende probleme von einem einzelnen per zauberstaub in kuerze geloest werden, glauben auch nur die weniger begabten unter uns.

was waere die alternative zu obama? sarah palin als vize-praesidentin??

ein qualitaetsmedium sollte nicht auf trendige 'wir kritisieren obama' modeerscheinungen eingehen, vorallem wenn sie keinerlei sachlichen inhalt haben.

ich bleibe dabei: unverantwortlich!

Obama - ein gescheiterter Präsident
97
21.7.2009, 12:30

Die Menschen in den USA lassen sich von dem Quasselkopf nicht mehr länger an der Nase herumführen. Reden ist alles was der Mann kann, aber auch nur, wenn der Teleprompter funktioniert.

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