Josko profitiert von Sanierungsboom

20. Juli 2009, 13:05
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Der Fenster- und Türenhersteller berichtet über ein Auftragsplus von 20 Prozent im Sanierungsgeschäft

Linz/Kopfing - Vom anhaltenden Trend zu Sanierungs- und Energiesparmaßnahmen profitiert der oberösterreichische Fenster- und Türenhersteller Josko. Dank der guten Auftragslage wurden nach Unternehmensangaben an den Standorten Kopfing und Andorf 20 neue Mitarbeiter aufgenommen.

Renovierungsblase

Von der Regierung wünscht sich das oberösterreichische Unternehmen laut Aussendung die Fortsetzung der Fördermaßnahmen. Während vom Konjunkturpaket für Unternehmen erst ein Fünftel des Volumens verbraucht worden wäre, seien die 50 Millionen im Privatbereich bereits ausgeschöpft. "Wir sehen die Bundesförderung als Startmaßnahme sehr positiv. 90 Prozent unserer Kunden sind Privathaushalte, davon haben viele die Förderung in Anspruch genommen. Zur Zeit machen wir zwei Drittel unseres Umsatzes mit Sanierungsprojekten. Wir befürchten jedoch, dass die 'Renovierungsblase' bald platzen könnte. Wünschenswert wäre daher eine Fortsetzung der Förderung, um den Sanierungstrend nachhaltig zu verlängern, und eine bessere Abstimmung unter den Bundesländern", so Vertriebs-Geschäftsführer Karl Wagner.

Großes Einsparpotenzial

Über drei Millionen sanierungsbedürftige Wohneinheiten gibt es laut Josko in Österreich. Das Einsparungspotenzial im Bereich der Heizkosten läge bei bis zu 95 Prozent, so der Fensterhersteller. Der Gesamtumsatz des Unternehmens lag 2008 bei 95,3 Millionen Euro. Die Exportquote liegt bei acht Prozent. (red)

  • Im Bild der Kindergarten Ziersdorf in NÖ.
    foto: josko

    Im Bild der Kindergarten Ziersdorf in NÖ.

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