KDE und GNOME wollen Passwortverwaltung vereinheitlichen

19. Juli 2009, 09:25
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Gemeinsames API soll NutzerInnen beider Desktops das Leben einfacher machen - Weiterer Schritt zur besseren Interoperabilität

Ein gewichtiges Argument hinter der Überlegung die EntwicklerInnenkonferenzen der beiden großen Linux-Desktop-Systeme - GNOME und KDE - zusammenzulegen, war es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Projekten zu stärken. Ein Unterfangen, das in einigen Bereichen deutliche Fortschritte gezeitigt hat, etwas bei der Extrahierung und Speicherung von Metadaten - Nepomuk, Strigi und Tracker wollen hier zusammenarbeiten.

Secrets

Doch auch parallel zum Gran Canaria Desktop Summit hat es weitere Bestrebungen in diese Richtung gegeben: So haben KDE- und GNOME-Entwickler vor wenigen Tagen die Schaffung eines gemeinsamen Secret Storage APIs bekanntgegeben. Dieses soll künftig sowohl die Basis für den GNOME Keyring als auch für KWallet bilden.

Zugriff

Damit könnten NutzerInnen, die Programme aus beiden Desktop-Welten benutzen, einfach auf die im Schlüsselbund gespeicherten Geheimnisse zugreifen. Die bisherige Dopplung würde entfallen. Von einem solchen Schritt könnten aber auch Dritt-EntwicklerInnen profitieren, die dann für den Linux-Desktop ein einheitliches API geboten bekommen würden, so wurde in der folgenden Diskussion etwa bereits der Firefox ins Spiel gebracht. (apo)

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