19.07.2009

Wien ist anders

19. Juli 2009, 19:53
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    Wagenplatzgründer Jacob Schäfer und Mitbewohner.

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    Auch einen Toiletten- und Duschwagen gibt es.

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    Der Müll wird getrennt.

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Wiens einziger Wagenplatz steht vor der Zwangsräumung, weil die SPÖ einen Rückzieher gemacht hat

So sieht sie also aus, die große Freiheit in einer kleinen Weltstadt: An die dreißig Wägen, darunter ausrangierte Container auf Rädern, Zirkuswägen, Wohnwägen und diverse umgebaute Transportermodelle, parken auf einem verwucherten Acker am äußersten Rand Simmerings. Da, wo die Gemeindebausiedlungen von einstöckigen Dorfhäusern abgelöst werden. Auf den rund 4.500 Quadratmetern Erde zwischen Glashäusern und Gemüsefeldern der Simmeringer Gärtnereien leben seit Herbst 2006 rund zwei Dutzend Wagenplatzbewohner.

Demnächst wird wieder Unkraut über Feuerstelle und Trampelpfade wachsen: Vor mehr als einem Jahr wurde ihnen der Räumungsbefehl zugestellt. Das gepachtete Grundstück sei als Grünland gewidmet und die Wägen würden aufgrund ihres Gewichtes als Bauwerke gelten und damit einer baubehördlichen Bewilligung bedürfen. Seither sind die Bewohner auf der Suche nach einem neuen Platz für ihr alternatives Wohnprojekt. Und weil Wien eben anders ist und sich die rote Stadtregierung gerne als Unterstützerin alternativer Lebensentwürfe sieht, hat sich SPÖ-Wohnbaustadtrat Michael Ludwig - oder vielmehr seine Beamten - auf die Suche nach einem anderen Stückchen Land für den Wagenplatz gemacht.

Leere Versprechen

Nach zähen Verhandlungen war es vor einigen Monaten schließlich so weit: „Wir haben ein Grundstück in der Lobau zugesagt bekommen", erzählt Wagenplatzgründer und Werbearchitekt Jacob Schäfer. Nahe dem Kraftwerk sei es gelegen, zwar ohne Strom- und Wasseranschlüsse und bedeutend kleiner als das gegenwärtige, aber froh über die Zusage haben die Wagenplatzbewohner ihren Pachtvertrag gekündigt und begonnen sich auf den anstehenden Umzug vorzubereiten. „Ich hatte mich schon auf einen Sommer an der Donau gefreut", sagt der studierte Psychologe und Wagenplatzbewohner Martin.

Aber letztendlich ist alles ganz anders gekommen: Wenige Wochen vor dem Umzugstermin erfuhren sie per Mail von einem Mitarbeiter des Wohnbaustadtrates, dass sich der Mietzins für das Grundstück laut „offiziellem Angebot" auf rund 22.000 Euro jährlich belaufen würde. Das sorgte bei den Wagenplatzbewohnern für Verwunderung. Immerhin war bisher von einem „Prekarium" von 500 Euro im Jahr die Rede gewesen. "Der Prekariatsvertrag ist uns mehrmals zugesichert worden und war zwischen der Gemeinde und uns bereits fix vereinbart", sagt Schäfer. Ein "Prekarium" ist ein symbolischer Mietpreis - dafür können die Bewohner jederzeit delogiert werden und haben keinerlei Rechte.

Umfaller der SPÖ

Bisher zahlte die Truppe für ihr Ackerland 1.000 Euro Jahresmiete. Das neue, "offizielle" Angebot der Stadt Wien haben sie ausgeschlagen. Dabei sei es nicht der Preis, der den Wagenplatzbewohnern derart bitter aufstößt. „Klar könnten wir das bezahlen. 22.000 Euro für eine Fixbebauung wären schon okay, wir würden auch die notwendige Infrastruktur schaffen", sagt Schäfer. "Aber uns geht es in erster Linie um das plötzliche Umschwenken der SPÖ."

Dass man im Büro von SPÖ-Wohnbaustadtrat Michael Ludwig auf einmal nie etwas von einem vereinbarten Prekarium gewusst haben will, könnte mit dem Donaustädter FPÖ-Obmann Anton Mahdalik zu tun haben, der die Bewohner des Wagenplatzes gern als "Punks" und "asoziale Aussteiger" bezeichnet, die den Anrainern bloß auf der Tasche liegen würden.

"Der Großteil von uns geht arbeiten, ist normalverdienend. Viele haben studiert oder studieren noch. Wir wollen lediglich eine wertlose Brachfläche mieten und das stößt auf Unverständnis", sagt Schäfer. "Dabei gibt es in Wien an die 40 brachliegende Grundstücke." Es sei schade, dass man in einer Stadt nicht anders wohnen dürfe, als in Wohnungen oder Häusern, sagt Martin. Da wo er herkommt, erzählt der gebürtige Deutsche, haben Wagenburgen Geschichte. Was zum Stadtbild vieler deutscher Großstädte gehört, ist in Österreich ein Unikum.

Kein Platz für Andersartigkeiten

Alternative Wohnprojekte haben es in Wien nicht leicht. Auf langwierige Diskussionen mit der Stadt Wien folgen oft Zusagen, die mit der späteren Realität nichts gemein haben. So auch geschehen bei der "Pankahyttn": Jahrelang wurde mit der Gemeinde Wien um ein leerstehendes Haus verhandelt. Als die Bewohner im Winter 2007 schließlich das Haus im 15. Wiener Gemeindebezirk bezogen, war es plötzlich keine "Pankahyttn" mehr, sondern "betreutes "Wohnen für wohnungslose Menschen", wie es Florian Winkler, Sprecher des Fonds Soziales Wien verstanden wissen will.

Ungewisse Zukunft

"Schubhäftlingsgefühl", nennt es einer der Wagenplatzbewohner, "ganz so, als könnte ich morgen im Flieger sitzen." Wie es weitergehen soll, dass weiß momentan keiner von ihnen so genau. Einige Wagenbewohner haben mittlerweile das Handtuch geworfen und sind in Wohnungen übersiedelt. "Wenn man Kinder hat, oder gerade an seiner Magisterarbeit schreibt, ist die derzeitige Situation einfach zu belastend. Aufgeben wollen wir trotzdem nicht", sagt Jacob Schäfer und zieht sich den Kapuzenpullover enger um den Körper. Inzwischen spiegelt sich das Abendrot auf den Glashäusern, schwarze Wolken von Gelsen zurren in der Luft und aus den Boxen des Barwagens tönt "Westerland" von den „Ärzten": "Manchmal schließe ich die Augen, stell mir vor ich sitz am Meer, dann denk ich an diese Insel, und mein Herz das wird so schwer." (20.07.2009, derStandard.at, Birgit Wittstock)

Kommentar posten
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Monytaurus
00
Die Willkür u Gemeindeväter

ist doch sattsames Ringereia auf dem immer aufs Neue lackierten Schaukelpferd, undurchsichtiger Rechtsauslegungen. Die bunte Vielfalt (hat nichts mit Einfalt zu tun), ist gerade für unsere Stadt absolute Notwendigkeit. Wir kennen die Alternative, dreckige GemeindebauStiegenhäuser (wo es selbst einer Sau graust). Oder die noch von Fay (unser gutes Wernerle) fahrlässig-kriminell (v. Ludwig bis heute keine Reaktion) installierten Postkastln. Die gehören ihm eigentlich ins B.-kanzleramt nachgeschmissen. Die Räuberei ist für viele Postkunden Alltag. Es fehlen die Widerstandskrallen. Danke!!! Herr B.-kanzler! Gleich um die Ecke ein Genossenschaftsbau dort sind sie natürlich vorhanden. All lies a fraud. Es gilt die Unschuldsvermutung.

pippilotta*
32
29.7.2009, 13:42
Ans Blabla der eigentlichen Tatenlosen

Hier wurde wirklich viel Blödsinn geschrieben. Menschen reißen ihre Mäuler auf über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben u behaupten Unwahrheiten, meinen die Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben u sitzen ja doch nur zuhause u haben wohl keine eigenen Probleme od freuen sich zumindest darüber ihre Aggressionen u ihren Hass auf andere los lassen zu können. Traurig.

Versteht hier auch jemand, dass es sich um die Existenz einzelner Individuen handelt, die einfach nur in Ruhe -ein bißchen anders als andere- wohnen wollen?!
Es geht nicht darum nix zahlen zu wollen oder sich irgendwo ohne Einhaltung von Gesetzen nieder lassen zu wollen. Warum soll das Leben im Wagen nicht erlaubt werden? Gegen Stagnation helfen leider nur laute Aktionen!

rowa
00
26.7.2009, 08:51
Ausführliche Infos....

und hoch interessant, unter:
http://gruene.blog2.at/2009/07/2... %E2%80%9C/

Bluestone
22
26.7.2009, 17:28
Also doch Besetzer-keine Rede von bezahlen wollen

..... Wagenplatz-Gründer Jacob......„Wir werden nicht dieses Areal verteidigen, sondern ein anderes besetzen.“ Schon einmal hat sich die Gruppe, nachdem ihr damaliger Vermieter seinen Grund verkauft hatte, auf einer ungenutzten öffentlichen Brachfläche illegal niedergelassen.

In der "Presse" (auch wenn der Artikel vom 7.4.ist) liest es sich aber anders, als im "Standard" oder im Grünenblog.

So wird man mit Halbwahrheiten versorgt.

futurezonez
31
25.7.2009, 19:14
"22.000 Euro für eine Fixbebauung wären schon okay, ..."

putzig, die ahnungslosigkeit des werbearchitekten über wr. grundstückspreise. zw. ackerland und baugrund sollte er dank ausbildung mittlerweile auch unterscheiden können.

Shrike
00

Wenn ich richtig gelesen habe, dann sind die 22000 Euro die Jahrespacht. Nicht gerade ein Okkasionspreis wie ich finde.

pippilotta*
00
29.7.2009, 13:22
ad futurezonez

Bei dem Grundstück in der lobau handelt es sich nicht um "ackerland" sondern um bauland!

futurezonez
20
30.7.2009, 15:41
damit wäre die aussage von hrn. schäfer noch unverschämter!

selbst wenn das bauland nur 260 eur/qm2 kostet(unterste kategorie, siehe:http://tinyurl.com/mbla7e), würde er keine 100m2 um 22000 eur in 1220 wien bekommen. aber vielleicht sind seine zirkuswägen stapelbar, dann hätte er platz genug. ;-)

hast1
01
24.7.2009, 23:26

der befristete mietvertrag läuft aus und wird nicht verlängert oder nur mit massiver kostenerhöhung.

der standard könnte seine tägliche seitenzahl locker verdoppeln, wenn er über jeden derartigen fall nur eine kleine meldung abdrucken würde.

Bluestone
33
22.7.2009, 09:27

1. Mit der Pankahyttn kann man das nicht vergleichen-die Bewohner wollen zumindest etwas zahlen

2. Daß man nicht überall alles errichten kann, damit müssen Häuselbauer auch leben.

3. rechtlich gesehen, kann man sich auch Rechte ersitzen-das wollte die Stadt Wien wohl vermeiden.
Die rechtliche Konsequenz wäre dann, wenn man es einem erlaubt, dann muß man es allen erlauben.

4. Denkt auch irgendjemand an die Kinder, die in so einer Müllhalde leben müssen?
Müssen die dann alle in Waldorfschule gehen, weil sie gar so alternativ erzogen wurden?

5. intellektuell wird eine ganze Gruppe nicht, weil ein studierter Psychologe dabei ist

6. Weil es in Deutschland Wagenburgen gibt,muß es sie hier nicht auch geben.

pippilotta*
44
21.7.2009, 10:20
Richtigstellungen Teil2

3. Auf dem Grundstück in der Lobau würden noch ALLE Anschlusskosten (Kanal, Strom, Wasser=Brunnenbau), die laut Recherchen ca 15000€ betragen würden. Die WagenbewohnerInnen haben von Anfang an zugesagt diese selbst zu tragen.
4. 22000€ sind das Doppelte von dem was jetzt gezahlt wird für ein kleineres Grundstück mit schlechterem öffentlichen Anschluss und ohne Infrastruktur. Und es wird ja nicht permanent bebaut, Zwischennutzung war immer eine schöne Idee, die allen etwas bringt und gleichzeitig den öffentlichen Raum belebt. Wo bleibt der politische Wille?!

pippilotta*
23
21.7.2009, 10:04
Richtigstellungen Teil1

1. Vorgeworfen wird dem Wiener Wagenplatz §60 Abs2 der Wiener Bauordnung. Es geht um die Verbindung durch das Gewicht mit dem Bodeun und um die nicht nur temporäre Nutzung des Wohnwagen.
Vergleiche mit anderen Bauwerken zu ziehen macht keinen wirklichen Sinn, denn ind er Bauordnung ist taxativ aufgezählt was eine Bewilligung braucht und was nicht. Es ist auch Abhängig von der Flächenwidmung, wann wofür eine Baubewilligung benötigt wird. Auf Zeltplätzen bräuchte ein Wohnwagen beispielsweise keine Genehmigungen, im Bauland schon und im Grünland ist es so gut wie garnicht erlaubt.
2. Die Miete am Wagenplatz beträgt derzeit 1000€ monatlich, nicht jährlich!

Tony S
13
22.7.2009, 14:58
Re: Richtigstellung

1. Klingt wasserdicht.
2. Klingt geschenkt.
3. Wie jeder andere Wohnraumerrichter auch
4. Wohnungen werden in der Regel auch nur "zwischengenutzt" (ich zieh ja wieder mal aus)

Ich hab mir gerade eure wagenplatz.at Seite durchgeschaut. Eure Forderungen sind ja ziemlich extrem.

So wie ich das sehe, wäre es sicher möglich, einen Wagenpark zu errichten innerhalb der Vorschriften und der normal üblichen Kosten.

Deshalb meine Frage:
Warum wollt ihr eine Sonderbehandlung? (wie Siedeln auf brachliegendem Land, "Alternative Wohnform" (was immer darunter fällt),...)

fahrenheit 451
105
20.7.2009, 21:21
hm

ich will auch wild im türkenschanzpark wohnen. so auf 150 m2 im grünen kostenlos. das gebäude könnt mir die stadt doch auch gleich errichten. aber vorher will ich gefälligst noch meine öffianbindung per ubahn.

wirklich ungerecht...

oiso
44
21.7.2009, 10:09

wirklich ahnungslos.

und ... wirklich schlecht argumentiert.

fahrenheit 451
53
21.7.2009, 10:19

heul ma gleich?

ich will doch nur auch alternativ umsonst leben.

oiso
32
21.7.2009, 10:25

na dann machs doch einfach :-)

DDr.Klugscheisser
46
20.7.2009, 21:12
Bisher dachte ich immer, es liegt auch ein wenig an mir

und daran, dass ich in einer weltoffenen Stadt aufgewachsen bin.
Aber hier lese ich jetzt fast 493 gute Gründe,weshalb ich diese Stadt hier so schnell wie möglich wieder verlassen muss.
Keine Sorge, ihr seid mich und alle anderen, die nicht so sind wie ihr, bald los. Dann könnt ihr weiter ungestört in eurem Mief hocken und ganz normal sein.

Im Exil
00
19.8.2009, 00:08
berlin

machen sie es wie ich - ziehen sie nach berlin. die stadt ist viel grüner als wien, die menschen sind offener und freundlicher und das essen ist auch besser.

habe österreich vor über 6 jahren verlassen und es noch keine einzige sekunde lang bereut.

Mario Rutar
44
21.7.2009, 09:52
Reiseempfehlung:

Nordkorea. Wunderschönes Land. Sehr exotisch. Bezeichnet sich selbst als "Paradies der Werktätigen". Tolerant, offen, menschenfreudlich. Ein Juwel, für Sie und Ihresgleichen...

Forumleser
24
21.7.2009, 09:13

BABA!

Fer Luzi
12
21.7.2009, 09:01
Gute Reise - wo gehts denn hin?

Ich finde solche Beiträge wie den Ihren wirklich amüsant. Immer schön Toleranz einfordern, immer schön politisch (über)korrekt sein.

Ich möchte Sie nicht erleben, wenn sich dieses tolle Projekt in die Nähe ihres Eigenheimes (falls Sie eines haben) wagen würde. Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihre Unterschrift ganz oben auf der Liste von besorgten Mitbürgern gegen dieses Projekt stünde.

DDr.Klugscheisser
57
21.7.2009, 10:27
Mmhhhh...

das ist es ja, Sie wissen nichts, Sie vermuten nur. Und da reicht es eben mit ihren Mitteln nicht sehr weit.

Wissen Sie was ein 9m Wagen mit Schnellaufachsen ist?
Den kann man bis 80 km/h fahren und der muss nicht mit 20 gezogen werden.

Auch wenn ich heute in St. Veit wohne und viermal mehr Miete zahle als ich in Studentenzeiten zum Leben hatte, ich kenne eine Wagenburg nicht nur von nebenan, sondern von innen.
Und ich habe ein Haus im Norden, das liegt 50m von einem Obdachlosenheim entfernt. Die waren immer deutlich freundlicher zu meinen Kindern als die meisten 13er-Bezirk Schnepfen hier um die Ecke.
Also nix mit oben auf der Unterschriftenliste.

Ich hab keine Angst vor dem Gatsch am Boden, sondern vor dem in euren Köpfen.

Fer Luzi
56
21.7.2009, 11:26
Oje!

Sie haben ein Haus? Wie bieder und rechtschaffen das klingt... Schämen Sie sich!

Und den Satz mit dem Gatsch, dem Boden und den Köpfen... aus welchen neudeutschen Punklied habens denn den abgekupfert?

Also, mein Tipp: Haus verkaufen (bzw. verschenken, das würde ja eher Ihrer Gesinnung entsprechen), und dann ab irgendwohin, wo nicht so viele Leut mit Gatsch in den Köpfen hausen als im bösen Österreich!

Gute Reise!

Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n
00
21.7.2009, 10:53
Sie sind noch da?

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