Vermittler

Arias hofft auf nationale Versöhnung

16. Juli 2009, 19:34

Präsident von Costa Rica nennt Wiedereinsetzung Zelayas als Bedingung

San Jose - Der Präsident von Costa Rica, Oscar Arias, will eine Regierung der nationalen Versöhnung zur Überwindung der Staatskrise in Honduras vorschlagen. Arias, der die honduranischen Kontrahenten für dieses Wochenende zur Fortsetzung ihres Dialogs nach San Jose eingeladen hat, sagte am Donnerstag, die Versöhnung in Honduras müsse einhergehen mit einer politischen Amnestie und anderen parallelen Aktionen.

Dadurch könne die Krise überwunden werden, in die das mittelamerikanische Land am 28. Juni durch den Sturz des Präsidenten Manuel Zelaya geraten sei. Voraussetzung für eine Lösung sei aber die Wiedereinsetzung Zelayas. Der international nicht anerkannte honduranische Übergangspräsident Roberto Micheletti knüpfte seinen Rücktritt dagegen gerade an einen Amtsverzicht des entmachteten Präsidenten. (APA)

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