Im Herzen des Supercomputers

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foto: forschungszentrum jülich

Im Westen Deutschlands befindet sich eine der derzeit aktuell beeindruckendsten Konzentrationen von purer Rechenkraft: Das Forschungszentrum Jülich beherbergt drei der momentan schnellsten Supercomputer an einem Platz. 

Europas Spitze

Vorzeigeobjekt des Jülich Supercomputer Centers (JSC) ist dabei fraglos "Jugene", rangiert das System doch zur Zeit auf Platz 3 der Top500-Liste der schnellsten Rechner weltweit - und nimmt so auch die Top-Position in Europa ein. Mit einer Peak-Performance von rund 1 PetaFLOPS erreicht man im LINPACK-Benchmark eine Geschwindigkeit, die in etwa mit 25.000 aktuellen PCs vergleichbar ist. Hinter Jugene steht eine Plattform, die die Welt der Supercomputer in den letzten Jahren dominiert hat: IBMs Blue Gene/P.

Aufbau

In der konkreten Ausformung am JSC besteht das System aus 294.912 CPU-Kernen, dabei kommen auf eine CPU jeweils vier Kerne. Wie von IBM gewohnt, kommen hier PowerPC-Prozessoren zum Einsatz, konkret der PowerPC 450, der mit 850 MHz getaktet ist. So ein umfangreiches System benötigt freilich einiges an Hauptspeicher, um seine volle Kraft entfalten zu können, 2 GB pro Node sind es hier, was in Summe ein RAM von beeindruckenden 144 TByte ergibt.

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