Kindle-Nutzer klagen gegen Amazon

16. Juli 2009, 12:08
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    foto: archiv

E-Reader soll systematischen Gehäuse-Defekt haben

NutzerInnen von Amazons E-Reader Kindle haben eine Sammelklage gegen den Onlinehändler eingereicht. Offenbar soll das 359 Dollar teure Gerät einen systematischen Gehäusefehler haben und auseinander bröckeln.

Risse im Gehäuse

Matthew Geise, Chef einer Immobilienverwaltung in Seattle, hatte im Februar dieses Jahres einen Kindle 2 für seine Frau gekauft. Nach nur drei Monaten habe es Risse im Gehäuse des Geräts gegeben und Teile seien zerbröselt. Im Laufe der Zeit wurden die Risse laut Geise immer größer und schließlich sei der Bildschirm des Kindle komplett eingefroren. Was genau den Schaden verursachte, ist bisher nicht geklärt. Der verärgerte Geise vermutet jedoch, dass die verschiedenen zusätzlich erhältlichen Cover mitverantwortlich sind.

Keine zufriedenstellende Hilfeleistung

Wie sich daraufhin herausstellte ist der Firmenchef nicht der einzige Kindle-User mit diesem Problem. "Ich weiß nicht, ob das passierte als ich das Gerät in die Hülle gepackt habe oder später. Ich hätte das Cover jedenfalls nicht gekauft, wenn ich gewusst hätte, dass so ein Risiko besteht", schreibt ein weiterer Nutzer einer Rezension vom 3. Juli auf der Amazon-Webseite. Ähnliches berichtet jemand am 13. Juli und beklagt, dass Amazon bei dem Problem nicht zufriedenstellend weitergeholfen habe. Wie aus der Anklageschrift hervorgeht, hätte Amazon im Fall von Geise zwar den Schaden bezüglich des eingefrorenen Bildschirms übernommen, sah sich jedoch nicht für die Risse zuständig. Diese Mängel werden von der Garantie offenbar nicht abgedeckt. Geise hätte 200 Dollar Reparaturkosten zu tragen gehabt. Sein Anwalt Beth Terrell ist davon überzeugt, dass hunderte Kindle-Nutzer dasselbe Problem mit zerbröckelnden Geräten hatten.

Garantie oder doch nicht?

Bis vor kurzem seien die Geräte aber offenbar noch ausgetauscht worden. Dass Amazon nun 200 Dollar für die Reparatur verlangt, ist demnach neu. Amazon argumentiert, dass die Nutzer für die Risse im Gehäuse wohl selbst verantwortlich sein sollen. Laut dem Onlinehändler hätten die Benutzer den Deckel abgenommen, obwohl damit die Garantie verloren gehe. Bleibt nun abzuwarten, wie das Gericht entscheidet. Dem Höhenflug des E-Book-Readers, der hierzulande trotz seines Erfolgs immer noch auf sich warten lässt, dürfte die Klage aber zumindest einen kleinen Dämpfer verpasssen.(pte)

Risky
115
16.7.2009, 13:05
Also irgendwas kapiere ich in dem Artikel offensichtlich nicht...

Also: Jemand kauft sich den Kindle. Weiters kaufen sie sich (von Drittanbietern???) farbige Covers, welche den Deckel?! ersetzen und montieren diesen statt dem weißen. Daraufhin entstehen am Gerät irgendwelche Schäden (was heißt zerbröselt). Treten dies Schäden am Wechselcover oder am eigentlichen Gerät auf? Bietet Amazon diese Wechselcovers selbst an, oder sind es eben Drittanbieter welche hier eine Marktlücke entdeckt haben und billiges Plastik zum Preis von Gold verkaufen? Ist es beabsichtigt, dass man das Cover tauschen kann, oder geht das nur mit sanfter Gewalt?
Gibt es mehr als 3 bekannte Fälle?
Systematisch?

Entweder ich kann nicht lesen und würde wohl beim Pisa-Test versagen, oder der Artikel ist eher nichtssagend geschrieben!

Heho
10
22.7.2009, 13:26
ich würde sagen...

sie können nicht lesen, würden beim pisa test versagen und der artikel ist nichtssagend

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