Leichen bei Autobahn abgelegt - Auch im Touristenzentrum Veracruz lieferten sich Polizei und Gangster blutige Verfolgungsjagd
Mexiko-Stadt - Der Drogenkrieg in Mexiko hat erneut an Erbarmungslosigkeit zugenommen. Die Polizei in Mexiko-Stadt teilte am Dienstag mit, dass es sich bei zwölf in Michoacan gefundene Leichen um getötete Bundespolizisten handle. Sie hätten in dem Gebiet ermittelt und seien in einen Hinterhalt geraten. Die Körper waren an einer Autobahnausfahrt von Unbekannten abgelegt worden. Alle seien mit einem Genickschuss getötet worden, teilten die Ermittler mit.
Schießerei in Veracruz
Bei einer Schießerei in der Hafenstadt Veracruz waren am Montag zwei mutmaßliche Killer getötet und mehrere Polizisten verletzt worden. Zu dem blutigen Zwischenfall war es mitten im touristischen Zentrum der Stadt gekommen, berichteten die Zeitungen am Dienstag unter Berufung auf die Behörden. Die Polizisten seien bei einer Fahrzeugkontrolle angegriffen worden. Danach habe sich eine Verfolgungsjagd entwickelt. Die Gangster hätten schwere Waffen und Handgranaten eingesetzt. Vier Autos seien explodiert.
In Michoacan war es am Wochenende zu massiven Angriffen des Drogenkartells "La Familia" auf Sicherheitskräfte gekommen, nachdem einer der Anführer des Kartells festgenommen worden war. (APA/dpa)